LEONI erzielt Rekord-Ergebnis im dritten Quartal

Prognose für das Gesamtjahr leicht angehoben
(PresseBox) (Nürnberg, ) Im dritten Quartal des laufenden Jahres konnte die Nürnberger LEONI AG erwartungsgemäß bei Umsatz und Ergebnis überdurchschnittlich zulegen. Insbesondere die erfolgreiche Belieferung neuer Fahrzeugmodelle, wie den Opel Astra oder die Mercedes A-Klasse, führten zu einem Konzernumsatz von 317,8 Mio. Euro für das dritte Quartal 2004 (Vorjahresquartal: 264,1 Mio. Euro). Kumuliert wurde per Ende September ein Außenumsatz von 911,5 Mio. Euro erzielt, was einer Steigerung von rund 13 Prozent im Vorjahresvergleich entspricht. Der Quartalsüberschuss wurde mit 10,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (5,1 Mio. Euro) mehr als verdoppelt. Damit ergibt sich für das erste bis dritte Quartal ein Konzernüberschuss von 18,6 Mio. Euro (Vorjahr: 18,4 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug Ende September 2004 36 Mio. Euro (Vorjahr: 43,5 Mio. Euro). Zum 30. September 2004 beschäftigte LEONI weltweit 28.177 Mitarbeiter und steigerte die Mitarbeiterzahl damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 40 Prozent.

Durch den weiteren Produktionshochlauf an den neuen Bordnetz-Standorten und eine deutliche Belebung der Nachfrage bei einigen neuen Fahrzeug-Modellen erwartet LEONI ein hervorragendes viertes Quartal 2004 und hebt die Prognosen für das Gesamtjahr leicht an. So ist beim Konzernumsatz von einer 13-prozentigen Steigerung gegenüber dem Vorjahr auszugehen. Da im vierten Quartal keine wesentlichen Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen mehr anfallen werden und aufgrund weiterer Effizienzsteigerungen bei der Bordnetz-Produktion sollte ein Konzern-Jahresüberschuss von über 30 Mio. Euro erreicht werden.

Weiterer Umsatz-Anstieg bei Bordnetzen

Der Unternehmensbereich Bordnetz-Systeme konnte seine Kapazitäten im dritten Quartal plangemäß weiter ausbauen. Die Produktionen für Mercedes A-Klasse und 1er BMW sind inzwischen erfolgreich angelaufen und lieferten bereits einen ersten Beitrag zum Außenumsatz, der zum 30. September 2004 um rund 18 Prozent auf 486,7 Mio. Euro (Vorjahr: 413,7 Mio. Euro) anstieg. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern des dritten Quartals lag mit 9,8 Mio. Euro signifikant über dem der ersten beiden Quartale des laufenden Jahres. Nach wie vor hohe Vorlaufkosten durch den Aufbau von Fertigungspersonal und Materiallagern führten dennoch zu einem im Vorjahresvergleich niedrigeren Dreivierteljahresergebnis von 14 Mio. Euro (Vorjahr: 22,8 Mio. Euro).

LEONI Kabel holt auf

In einem gegenüber dem ersten Halbjahr 2004 freundlicheren Marktumfeld konnte der Unternehmensbereich Kabel seinen Außenumsatz im Vergleich zum Vorjahr (334,9 Mio. Euro) um circa fünf Prozent auf 350,2 Mio. Euro steigern. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag zum 30. September 2004 mit 23,4 Mio. Euro um knapp neun Prozent unter dem des Vorjahres (25,7 Mio. Euro). Gestiegene Umsätze mit margenstarken Produkten und ein geringerer Kupferpreis-Effekt im dritten Quartal 2004 bewirkten jedoch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Halbjahres-Ergebnis.

Draht-Geschäft gut aufgestellt

Nach erfolgter Restrukturierung ist der LEONI Unternehmensbereich Draht gut aufgestellt und konnte zum 30. September 2004 einen Umsatzzuwachs von 22,5 Prozent auf 74,6 Mio. Euro (Vorjahr: 60,9 Mio. Euro) verzeichnen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag kumuliert bei ­1,7 Mio. Euro und damit wesentlich besser als im Vorjahr (­4,5 Mio. Euro). Ohne die mit der Schließung der Draht- und Litzenfertigung bei LEONI Felisi, Italien, verbundenen Aufwendungen befindet sich LEONI Draht bereits im Plus.

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