Auch Filesharing-Nutzer verdienen Datenschutz

Datenschutzexperte bestätigt: "Proxy-Dienst auch in Deutschland rechtskonform"
(PresseBox) (Leipzig, ) Seit Anfang 2004 bietet Nutzwerk mit SaferSurf eine Lösung zur Anonymisierung von Tauschbörsen. Diese Lösung durchkreuzt die Bestrebungen der Verbände der Film- und Musikindustrie, wie zum Beispiel der Recording Industry Association of America (RIAA) oder des deutschen Phonoverbandes IFPI, den Datenschutz in Filesharing-Netzwerken außer Kraft zu setzen. Die Verbände versuchen, die Filesharing-Nutzer pauschal zu kriminalisieren. Sobald der Verdacht auf eine Urheberrechtsverletzung vorliegt, soll eine Klage gegen die betreffende IP-Nummer erhoben werden können. Durch eine richterliche Anordnung soll parallel der Internet-Anbieter aufgefordert werden, die Daten der Filesharing-Nutzer zu speichern, statt diese gemäß den geltenden Datenschutzgesetzen zu löschen.

"Es ist unbestritten, dass in den Filesharing-Netzwerken ständig Urheberrechte verletzt werden. Wir sind jedoch der Meinung, dass daraus keine pauschale Kriminalisierung der gesamten P2P-Technologie abgeleitet werden darf. Das Recht auf Anonymität und Datenschutz gilt auch für die Nutzer einer solchen Technologie", führt René Holzer, Geschäftsführer von Nutzwerk und Erfinder des Echtzeit-Datenfilters SaferSurf, aus. "Der Gesetzgeber freundet sich bereits mit der Argumentation der Film- und Musikindustrie an. Jedoch wird SaferSurf durch Hunderte von Proxy-Servern, die in der ganzen Welt verteilt sind, den Datenschutz in Filesharing-Netzwerken auch weiterhin garantieren", so Holzer weiter.

SaferSurf verwendet zur Anonymisierung Proxy-Server. Ein Proxy-Server ist außerhalb des Computers angeordnet und tritt als Stellvertreter des Nutzers beim Download und Upload von Dateien auf. Dadurch wird sichergestellt, dass bei einer Verbindung zu einem entfernten Computer der entfernte Computer nur die IP-Nummer des Proxy-Servers erfährt. Nicht nur normale Filesharing-Nutzer, sondern auch alle ´Mitlauscher´, alle zur Spionage umfunktionierten Filesharing-Programme und alle Betreiber von ´Honigtöpfen´, erhalten so nur die IP-Nummern der Proxy-Server. Pro Filesharing-Sitzung erhält der User, aus einer Datenbank mit mehr als 500 Servern, jeweils 30 Proxy-Server zur Nutzung zugewiesen. Dabei meldet sich der User zu keiner Zeit bei diesen Proxy-Servern an. Das heißt kein einzelner Proxy-Server kennt die Identität des Nutzers. Eine Speicherung von Informationen, wie Anmeldezeit, Nutzungszeit pro Proxy-Server oder übermittelte Daten, ist deshalb nicht möglich. Die 30 Proxy-Server, die der User zur Anonymisierung verwendet, werden innerhalb von 3 Stunden komplett erneuert.

Nutzwerk hat die Anonymisierungslösung SaferSurf zum Abschluss der Entwicklung einem Datenschutzexperten vorgelegt. Die rechtlichen Kommentare von Herrn Rechtsanwalt Stephan Hansen-Oest sind wesentlicher Bestandteil der kürzlich veröffentlichten ausführlichen technischen Beschreibung. "Es war uns nicht nur wichtig, unseren Nutzern eine vollständige Anonymität anzubieten, sondern die Anonymisierung sollte rechtlich einwandfrei erfolgen", beschreibt René Holzer den Grundgedanken des Anonymisierungsdientes SaferSurf.

Herr Hansen-Oest ist Datenschutzexperte und arbeitet als selbstständiger Rechtsanwalt in einer Kanzlei in Flensburg. Er ist beim Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein als Gutachter akkreditiert. Gemeinsam mit Herrn Dipl.-Inf. Andreas Bethke hat er sich darauf spezialisiert, die verschiedensten Unternehmen und deren Produkte zum Datenschutz-Gütesiegel des Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein zu führen.

In dem Gutachten über SaferSurf wurden neben der Untersuchung des rechtlichen Rahmens zum Betrieb eines Proxy-Dienstes auch theoretische Szenarien, wie zum Beispiel das Abhören des Datenverkehrs durch Geheimdienste, berücksichtigt. "Mit SaferSurf haben wir dafür gesorgt, dass nicht einmal wir selbst als Betreiber des Proxy-Dienstes die Aktivitäten unserer Kunden im Filesharing-Netzwerk aufzeichnen können", beschließt Holzer seine Ausführungen.

Technische und rechtliche Beschreibung zum anonymen Filesharing mit SaferSurf.com:
http://www.safersurf.com/...
http://www.safersurf.com/...

Über SaferSurf.com
Neben der Anonymisierung beim Filesharing bietet der Online-Dienst SaferSurf.com einen Schutz vor Viren und gefährlichen 0190-Dialern. Durch Datenkomprimierung beim Aufruf von Webseiten ist mit SaferSurf.com eine bis zu 3-fache Datenbeschleunigung möglich. In der Fachzeitschrift "Computerbild" wurde SaferSurf.com im Bereich "anonymes Surfen" zum Testsieger erklärt. Als besondere Pluspunkte wurden dort die zuverlässige Tarnung, das Funktionieren mit allen gängigen Internet-Browsern sowie die zusätzliche Möglichkeit des Filterns herausgestellt.

Zur Einrichtung von SaferSurf genügen drei Mausklicks. Es muss nichts installiert werden. Der Nutzer meldet sich lediglich bei SaferSurf.com an und erhält seine Zugangsdaten. Danach stellt er seinen Internet-Browser, sein eMail-Programm und sein bevorzugtes Filesharing-Tool auf SaferSurf ein. Fertig.

Die monatlichen Preise im Überblick:
Das Schutzpaket bietet für 5,90 Euro monatlich einen Schutz vor Viren, Dialern und Spam, wodurch die Schädlinge bereits vor dem Computer des Nutzers gelöscht werden. Das Anonympaket für 5,90 Euro im Monat sichert das anonyme Surfen im Web, den anonymen eMail-Versand und das anonyme Filesharing ab. Bis zu dreimal schneller kann man mit dem Speedpaket für ebenfalls 5,90 Euro monatlich im Web surfen. Im Komplettpaket für 9,90 Euro im Monat sind alle Funktionen von SaferSurf.com zusammengefasst. SaferSurf wird von Kunden in 56 Ländern der Erde genutzt. Stand 01.11.2004

Den Screenshot zu www.SaferSurf.com können Sie hier downloaden:
http://www.directnews.de/...

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Nutzwerk GmbH
Kohlgartenstr.13
D-04315 Leipzig
René Holzer
Geschäftsführer
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