Ungleiche Lebensverhältnisse in Deutschland

meinestadt.de zeigt die Unterschiede anhand von Statistiken, Grafiken und Rankings
(PresseBox) (Siegburg, ) Wie ungleich sind die Lebensverhältnisse im wiedervereinigten Deutschland wirklich? Deutschlands größtes Städteportal meinestadt.de gibt darauf eine Antwort. Mit einfachen Worten und anschaulichen Grafiken werden die regionalen Unterschiede in Deutschland für jedermann transparent. Auf jedem Stadtportal lässt sich in der Rubrik "Daten & Fakten" ablesen wie die jeweilige Region im Deutschlandvergleich abschneidet. Dabei liegen die großen Unterschiede nicht immer zwischen West und Ost.

Die meisten Sozialhilfeempfänger vermeldet zum Beispiel die kreisfreie Stadt Bremerhaven mit 112,3 pro 1000 Einwohner. Am seltensten wird die Hilfe zum Lebensunterhalt im Kreis Unterallgäu in Bayern in Anspruch genommen. Hier gibt es nur 3,8 Sozialhilfeempfänger pro 1.000 Einwohner. Der Durchschnitt in Deutschland liegt bei 32,5.

Gravierende regionale Unterschiede findet man auch bei der ärztlichen Versorgung. Der Saalkreis in Brandenburg schneidet am schlechtesten ab. Nur 73 Ärzte sorgen hier für 100.000 Einwohner. In Heidelberg tun dies dagegen 382 Ärzte.

Auch die gemeindlichen Steuereinnahmen lassen Rückschlüsse zu auf die Lebensverhältnisse in der Region. 1.345 Euro an Steuereinnahmen pro Kopf in Frankfurt/Main stehen 153 Euro im Kreis Mansfelder Land in Sachsen-Anhalt gegenüber. Der BRD-Durchschnitt liegt bei 523 Euro.

meinestadt.de bezieht das Zahlenmaterial vom Bundesamt für Raumordnung in Bonn. Die jeweils aktuellsten Zahlen werden von einem Team aus Geografen in das Städteportal eingepflegt. Rund 15.000 Datensätze zu über 20 verschiedenen Themen sind in Artikeln, Tabellen und klickbaren Diagrammen übersichtlich aufbereitet. Fachbegriffe und Erhebungsmethoden werden in einem für meinestadt.de entwickelten Statistik-Lexikon erklärt.

Die verwendeten Indikatoren stammen aus dem Bericht "Aktuelle Daten zur Entwicklung der Städte, Kreise und Gemeinden, Ausgabe 2003, Band 17 des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung Bonn (BBR). Dieser Bericht wird vom BBR jährlich in Kooperation mit den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder herausgegeben.

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