OPNET expandiert nach Deutschland

OPNET will Compuware als Marktführer bei Performance-Optimierung ablösen
(PresseBox) (Essen/Bethesda (USA), ) Das amerikanische Softwarehaus OPNET Technologies, Inc. hat eine Niederlassung in Deutschland gegründet. Das an der NASDAQ (OPNT) notierte Unternehmen entwickelt Software, mit der Unternehmen, Behörden und Rechenzentren die Leistungsfähigkeit und Integrität ihrer IT-Infrastruktur analysieren, validieren und verbessern können. Zielgruppe sind Organisationen mit hohen Anforderungen an IT-Sicherheit und -Performance wie Banken, das Militär oder Automobilzulieferer. Kernelement der OPNET-Software ist ein virtuelles Netzwerk, in dem sich das Zusammenspiel von Netzwerk und Anwendungen auf der Basis realer Daten darstellen lässt.

Dass IT-Performance für immer mehr Organisationen eine kritische Rolle spielt, lässt sich an der Geschäftsentwicklung von OPNET ablesen: Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2003/2004 das zehnte Jahr in Folge Umsatz gesteigert und Gewinne erzielt und gehört damit zu den erfolgreichsten Software-Firmen in den USA (Quelle: Cape Horn Strategies, Inc.). Nun will man sich auch im europäischen Markt etablieren. Außer in Deutschland wurden Niederlassungen in Belgien, England, Frankreich und Spanien gegründet. Die weitere Expansion nach Osteuropa ist geplant.

Geschäftsführer der OPNET Technologies GmbH ist Marc A. Cohen, CEO der amerikanischen Mutter OPNET Technologies, Inc. Deutschland-Repräsentant ist Detlev Riecke, Vertriebsdirektor für Zentral- und Osteuropa. Riecke war zuvor Vertriebsdirektor Performance-Management bei Compuware, dem einzigen direkten Wettbewerber von OPNET in Europa. "In den USA haben wir Compuware bereits als Marktführer bei Performance-Mangement-Software abgelöst. Das wollen wir auch in Deutschland erreichen."

Die Besonderheit der OPNET-Software liegt in der Fähigkeit, das Zusammenspiel von Netzwerk, Netzkomponenten, Servern und Anwendungen zu analysieren und zu optimieren. Besonders in großen Organisationen gibt es zahlreiche schwer zu durchschauende Interdependenzen zwischen den verschiedenen Elementen der IT-Infrastruktur. So lassen sich zum Beispiel zahlreiche Performance-Probleme nicht durch eine Erhöhung der Bandbreite beheben, weil die Ursache zum Beispiel in der Programmlogik einer Anwendung oder auf Protokollebene liegt.

OPNET-Lösungen importieren Informationen aus Monitoring-Werkzeugen wie HP OpenView, CiscoWorks, Concord eHealth, BMC Patrol oder Micromuse NetCool und führen sie in einem virtuellen Netzwerk zusammen, wo das Verhalten der Infrastruktur dargestellt wird. Mithilfe von Algorithmen, integrierten Regelwerken, Best-Practice-Beispielen und grafischen Darstellungen lässt sich die IT-Infrastuktur analysieren, simulieren und validieren. Damit werden Unternehmen zum Beispiel in die Lage versetzt, die Ursache von Performance-Problemen herauszufinden. Außerdem steht eine Software zur Verfügung, die das komplette Netzwerk automatisch gegen Security-Richtlinien prüft und jede Änderung revisionssicher dokumentiert - Unternehmen können damit den Anforderungen im Rahmen von Basel II, Sarbanes Oxley oder KonTraG gerecht werden.

(Ein Bild von Detlev Riecke kann angefordert werden bei: patrik.edlund@pr-x.de)

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