Drei Milliarden US-Dollar für Itanium 2: HP intensiviert Entwicklung Itanium 2-basierter HP Integrity Server

(PresseBox) (Böblingen, ) HP investiert im Laufe der kommenden drei Jahre drei Milliarden US-Dollar in HP Integrity Server auf Basis des Intel Itanium 2-Prozessors. Das Unternehmen strebt hierdurch die Führungsposition in einem Markt von 20 Milliarden US-Dollar an, der zurzeit von RISC-Prozessoren dominiert wird.

Die Investitionen fließen in Forschung und Entwicklung von Chipsätzen, Server- und Systemsoftware. Desweiteren wird HP gemeinsam mit Software-Herstellern investieren, um das Applikationsportfolio für HP Integrity Server weiter zu vervollständigen.

HP und Intel haben außerdem vereinbart, dass Intel HPs Team für das Design des Itanium 2-Prozessors in Fort Collins, Colorado, übernehmen wird. Intel baut damit das Investment in die Itanium-Architektur aus und fördert die Entwicklung von Prozessoren mit mehreren Kernen und Multithreading-Funktionen.

Das Abkommen soll auf breiter Basis die Einführung der Itanium-Architektur in der Industrie und in Intels Zielmärkten fördern. Dazu gehören die Ablösung von RISC-Prozessoren, High Performance Technical Computing und der Ersatz von Mainframes. Weitere Informationen zu dieser Meldung finden sich in einer Pressemitteilung von Intel unter folgender Adresse: www.intel.com/pressroom.

HP erwartet, dass die Verkaufszahlen von HP Integrity Servern auf Basis des Itanium 2-Prozessors bis Ende 2005 weltweit mehr als die Hälfte der Verkäufe von HPs Business Critical Servern ausmachen werden. Bis Ende 2006 rechnet das Unternehmen mit einem Anteil von 70 Prozent. Der Anteil in Deutschland liegt heute bereits bei 44 Prozent.

"HP und Intel werden auch künftig in Server-Innovationen und Itanium-Prozessoren investieren. Um den Mehrwert für Kunden auch im nächsten Jahrzehnt und danach voranzutreiben, werden HP Integrity Server zu einem absoluten 'Muss' im Wettbewerb", erklärte Carly Fiorina, HP Chairman und Chief Executive Officer. "Zusammen mit Intel setzen wir auf Itanium und die HP Integrity Server als die bevorzugte Plattform für die anspruchsvollsten Aufgaben unserer Kunden."

"Die beiden Partner HP und Intel haben heute eine wichtige Investitionsentscheidung bekannt gegeben. Kunden können darauf bauen, dass Microsoft weiterhin seine Führungsposition bei Lösungen für Windows Server 2003 und SQL Server für Itanium 2-basierte HP Integrity Server ausbaut", sagte Steve Ballmer, Chief Executive Officer von Microsoft. "Microsoft hat bei einer Vielzahl branchenführender Lösungen eng mit HP und Intel zusammengearbeitet. Sie bieten vor allem denjenigen Kunden überzeugenden Mehrwert, die für ihre unternehmenskritischen High-End-Geschäftsapplikationen und Datenbank-Lösungen höchste Skalierbarkeit benötigen."

Mehr Partnerlösungen

HP plant gemeinsame Investitionen mit Intel, um das Portfolio unabhängiger Software-Anbieter für HP Integrity Server weiter auszubauen. Auch der Vertrieb der Software-Anbieter soll unterstützt werden. Bereits heute existieren über 2.900 Applikationen für HP Integrity Server. Dieses Angebot soll im Laufe des nächsten Jahres auf mehr als 4.500 Anwendungen ausgebaut werden.

Investitionen in das Design von Servern und Systemsoftware

HP Integrity Server bieten bereits heute ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als RISC-Systeme. Beim Design des Chipsatzes sowie bei der Systementwicklung wird HP weiterhin auf höchste Performance, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit setzen. HPs Innovationsanstrengungen im Server-Design erstrecken sich über alle Produktlinien der HP Integrity Server. Ein verstärkter Fokus liegt auf dem Wachstum im hart umkämpften Markt der Server mit zwei bis vier Prozessoren. Die derzeitige Entwicklungsarbeit wird für Unix-, Windows-, Linux- und OpenVMS-Kunden in diesem Markt ein branchenführendes Preis-Leistungs-Verhältnis hervorbringen. Außerdem plant HP, im Jahr 2005 Itanium 2-basierte HP NonStop Server auf den Markt zu bringen.

HP offeriert seinen Kunden als einziger Anbieter vier Betriebssystem-Umgebungen auf einer Plattform an und wird auch weiterhin signifikant in System-Software für unternehmenskritische Umgebungen investieren. Als führender Anbieter von Unix-Systemen treibt das Unternehmen die Entwicklung von HP-UX 11i weiter voran. Die Schwerpunkte liegen dabei auf verbesserter Virtualisierung, Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit. Bei Windows Server 2003 und SQL Server setzt HP die enge Zusammenarbeit mit Microsoft fort. Die Unternehmen stellen hierdurch eine zuverlässige und skalierbare Alternative zu RISC-Servern zur Verfügung. Zusätzlich hat HP ein spezielles Entwicklerteam gebildet, das Linux für HP Integrity Server optimiert.

Nächsten Monat wird voraussichtlich die Produktiv-Version von OpenVMS für HP Integrity Server verfügbar sein. Kunden, die OpenVMS auf HP Alpha-Servern betreiben, steht mit OpenVMS auf HP Integrity Servern eine leistungsfähige Plattform mit einem langfristigen Wachstumspfad für ihre Lösungen zur Verfügung.

HPs Virtualisierungstechnologien sind einer der Stützpfeiler der Integrity-Strategie. Beispielsweise wird HP voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2005 Virtual Machines für HP Integrity Server auf den Markt bringen. Kunden können dann mehrere virtuelle Server auf einem einzigen Itanium 2-Prozessor betreiben und dadurch ihre Server-Auslastung optimieren. HP verbessert außerdem sein HP Virtual Server Environment durch ein einheitliches Management für Scale Up- und Scale Out-Virtualisierung in Umgebungen mit mehreren Betriebsystemen.

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