Schwere Lasten werden zum Federgewicht

Schilling Robotics nutzt SolidWorks für BLEEX Exoskelett
Das BLEEX Exoskelett (PresseBox) (Haar bei München, ) Schilling Robotics, bekannt für die Entwicklung ferngesteuerter Tiefseefahrzeuge und Roboterarme, arbeitet mit der 3D-CAD-Software SolidWorks an der Konstruktion eines Exoskeletts. Soldaten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte werden damit schwere Lasten tragen können, ohne deren eigentliches Gewicht zu spüren. Die SolidWorks Software kommt beim Design der Baugruppe für Hüfte, Oberschenkel und Knie zum Einsatz; in der Konstruktionsanalyse-Software COSMOSXpress erfolgen die Festigkeitsberechnungen. Die Baugruppe wird in die zweite Generation des "Berkeley Lower Extremity Exoskeleton", kurz BLEEX, integriert werden, das Anfang 2005 auf den Markt kommt.

BLEEX besteht aus einem rucksackähnlichen Rahmen, der über mechanische Spangen mit Füßen, Beinen und Hüften des Trägers verbunden wird. Seine Benutzer können einen 30 Kilogramm schweren Rucksack tragen und spüren lediglich eine Last von zirka zwei Kilogramm. Das BLEEX der zweiten Generation wird leichter sein und mehr Bewegungsfreiheit bieten. Es ist zu einem großen Teil Schilling Robotics und der SolidWorks Software zu verdanken, dass sein Träger in die Hocke gehen und sich auch wieder daraus aufrichten kann.

Bei Konstruktionsbeginn stand Schilling vor drei großen Herausforderungen: weniger Gewicht, effiziente Unterbringung von Elektronik und Hydraulik und ein größerer Bewegungsradius, der dem Menschen besser gerecht wird.

"SolidWorks war uns in allen Punkten eine enorme Hilfe", so Tyler Schilling, CEO und Mitbegründer von Schilling Robotics. "Dank der 3D-Funktionalität konnten wir die neuen Drehbewegungen des Systems plastisch simulieren und neue Wege entwickeln, um Drähte und Schläuche effizient zu umhüllen. Während zig Anpassungen aktualisierte SolidWorks die Masse der Baugruppe automatisch, was für die Gewichtsreduzierung extrem wichtig war. Mit COSMOSXpress konnten wir die Festigkeit aller Komponenten mit einem einzigen Mausklick prüfen, so dass uns zeitraubende Belastungsberechnungen erspart blieben."

Schilling Robotics entwickelte ursprünglich in AutoCAD und wechselte auf SolidWorks, als die Konstrukteure ein 3D-Konstruktionssystem benötigten, um für das ferngesteuerte Unterwasserfahrzeug QUEST ein unregelmäßig geformtes Auftriebsgerät zu entwickeln. Das Unternehmen erkannte die drastischen Produktivitätssteigerungen sofort und setzt SolidWorks heute als Standard für alle neue Konstruktionen ein.

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