JBoss platziert sich als bevorzugte Java-Plattform vor proprietären Applikationsservern

Jährliche Studie stuft JBoss als meist eingesetzten Applikationsserver ein
(PresseBox) (Stuttgart, ) Das Flaggschiffprodukt der JBoss, Inc., der JBoss Applikationsserver (AS), ist zur bevorzugten Java-Plattform vor den proprietären Applikationsservern von IBM, BEA und Oracle aufgestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt die vierte jährliche Studie von BZ Research zu Einsatz und Bekanntheit von Java-Lösungen. Demnach setzten 2004 33,9 Prozent der Befragten Applikationen auf der Open Source-Plattform von JBoss ein. Dies entspricht einem Zuwachs von 26 Prozent gegenüber dem Jahr 2003. Demgegenüber sank der Anteil der Befragten, die kommerzielle, proprietäre Applikationsserver verwenden. So reduzierte sich der Einsatz von IBM WebSphere auf 32,9, der von BEA WebLogic auf 27,9 und der von Oracle auf 21,9 Prozent.

Die Ergebnisse bestätigen, dass JBoss mit seinen Aktivitäten im vergangenen Jahr Professional Open Source zur sicheren Wahl für Unternehmen gemacht hat. So erhielt der JBoss AS 4.0 als erster Open Source-Applikationsserver auf den Markt die Zertifizierung der J2EE 1.4-Kompatibilität. Außerdem vereinbarte JBoss Partnerschaften mit HP, Novell und Unisys für den Einsatz von JBoss AS als Standard-Applikationsserver für ihre jeweiligen Hardware- und Software-Implementierungen. Das Unternehmen sicherte sich zudem Beteiligungskapital in Höhe von zehn Millionen US-Dollar als Unterstützung für die nächste Wachstumsphase als Enterprise Software-Anbieter.

„JBoss erlebt seit drei Jahren ein exponentielles Wachstum und so war es nur eine Frage der Zeit, dass wir diesen entscheidenden Meilenstein erreicht haben. Die Dynamik ist auf unserer Seite und wir sind absolut begeistert, dass JBoss in Organisationen, die Java einsetzen, inzwischen der beliebteste Applikationsserver ist“, erklärt Marc Fleury, Chairman und CEO von JBoss, Inc. „Das JBoss Professional Open Source-Modell bietet das Beste beider Welten: die Absicherung und professionellen Support-Dienstleistungen, die von jeder Software für den Unternehmenseinsatz erwartet werden, kombiniert mit dem offenen, von Innovationen voran getriebenen Entwicklungsprozess einer wachsenden und aktiven Community. Mit dem Aufbau eines vollständigen Enterprise Middleware-Systems rund um dieses Modell, dem JEMS, rechnen wir mit einem weiteren Zuwachs an JBoss-Anhängern.“

Der JBoss Applikationsserver ist das Flaggschiffprodukt innerhalb des JEMS. Dieses bietet eine reine Open Source-Architektur, in die sich jedes Produkt eines Anbieters — proprietär oder Open Source — einbinden lässt. JEMS ist darauf ausgerichtet, den Kunden Flexibilität und Auswahlmöglichkeiten zu bieten. Kunden können nicht nur jede Software-Komponente auf JEMS betreiben, sondern ihre Open Source-Umgebungen auch mit der wachsenden Middleware-Suite kontinuierlich ausbauen. Neben dem JBoss AS beinhaltet das JEMS das objektrelationale Mapping-Tool Hibernate, die Servlet-Engine Tomcat, die Workflow-Engine JBoss jBPM, die Eclipse-basierende integrierte Entwicklungsumgebung IDE, JBoss Cache, das Multicast-Kommunikationstool JGroups und das Content Management System JBoss Portal.

JBoss wird den Verbund seiner Open Source-Projekte auf seiner Anwenderkonferenz JBoss World 2005 präsentieren, die am 1. und 2. März 2005 im Omni/CNN Center in Atlanta stattfinden wird. Unter www.jboss.com/... sind Anmeldungen möglich.

Für diesen aktuellen Report befragte BZ Research, eine Tochtergesellschaft von BZ Media LLC, im November 2004 insgesamt 759 Führungskräfte von IT-Entwicklungsabteilungen. Die Studie von BZ Research kommt zu ähnlichen Ergebnissen, wie eine zuvor erfolgte Leserbefragung von ONJava. Auch hier liegt JBoss als populärste J2EE-Plattform im Einsatz mit 41 Prozent an der Spitze. BEA WebLogic erzielte dagegen 19 Prozent und IBM WebSphere 17 Prozent. Die ONJava-Befragung ergab auch für den Einsatz weiterer JEMS-Produkte den größten Marktanteil, darunter Tomcat mit 86 Prozent und Hibernate mit 29 Prozent.

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