Tsunami-Scam nach dem Vorbild der Nigeria Connection

(PresseBox) (München, ) In der Machart des bekannten Nigeria-Scams setzen Spammer jetzt auf die Hilfsbereitschaft der Menschen nach der Tsunami-Katastrophe in Südostasien. Wie der Anbieter von Anti-Spam-Services, BlackSpider Technologies, mitteilt, tauchten entsprechende Mails bereits wenige Tage nach der Flutwelle auf; mittlerweile sind es täglich Tausende. Im klassischen Stil und Tonfall der 419-Mails wird darin um Spenden für die Flutopfer geworben und eine Email-Adresse für die Kontaktaufnahme genannt. Als Absender firmiert ein fiktiver "Tsunamis Disaster Help Funds" mit wechselnden E-Mail-Adressen. In einer weiteren Variante, die angeblich von einem betroffenen Fischer stammt, wird sogar gleich eine Kontonummer in den Niederlanden angegeben.

"Dass Scammer wie die Nigeria Connection den Menschen nur das Geld aus der Tasche ziehen möchten, ist mittlerweile fast schon Allgemeinwissen", so Günter Fuhrmann, General Manager von BlackSpider Technologies Deutschland. "Dass manche jetzt sogar ein solches Unglück auszunutzen versuchen, um sich zu bereichern, ist dennoch erschütternd. Statt wie sonst an die Habgier wird nun an die Hilfsbereitschaft der Empfänger appelliert."

BlackSpider warnt davor, auf solche "Spendenaufrufe" zu reagieren, und empfiehlt statt dessen die bekannten Hilfsorganisationen.

Zwei Beispiele für den neuen Tsunami-Scam sind unter www.arcendo.com/... verfügbar.

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