c't-Umfrage zu Notebook-Reparaturen

Service-Problemfall Notebook
(PresseBox) (Hannover, ) Viele Notebook-Produzenten sparen beim Service, an den der Kunde beim Kauf meist noch nicht denkt. Im Reparaturfall gibt es dann manchmal ein böses Erwachen. Einige Hersteller punkten allerdings auch mit lobenswerten Service, berichtet das Computermagazin c't [http://ctmagazin.de] in der aktuellen Ausgabe 2/04.

Die kompakte Bauweise von Notebooks mit Spezialkomponenten hat zur Folge, dass Ersatzteile teuer sind und nur geschickte Bastler selbst Hand bei einer Reparatur anlegen können. Innerhalb der Garantiezeit sollte man das ohnehin Hersteller oder Händler überlassen - um die Garantie nicht zu verwirken.

Fast zwei Drittel der Umfrageteilnehmer, die ein Gerät reparieren ließen, waren zufrieden oder sehr zufrieden mit dem Reparaturservice der Hersteller. Dabei bekamen Asus und IBM von den c't-Lesern die besten Noten. Die Unzufriedenen berichteten hingegen von Fehlern, die gar nicht repariert wurden oder innerhalb von vier Wochen wieder auftraten. Viele erhielten ihre Geräte mit Defekten vom Service zurück, die vor der Reparatur gar nicht existierten. Die Mängel reichen von schief eingebauten Displays über falsche Mainboards, nicht reagierende Tasten bis zu verstummten Lautsprechern.

Einen Defekt sollte man umgehend reklamieren und möglichst genau dabei beschreiben. Auf jeden Fall sollte man vor dem Versand seine persönlichen Daten auf einem externen Speicher sichern und sie samt Passwörtern vom Notebook löschen, rät c't.

Auch wenn viele Reparaturen in die Garantiezeit fallen, entstehen den Kunden Kosten durch Telefonate und Versand. Wirklich teuer kann eine Reparatur nach Ende der Garantiezeit kommen. Sie übersteigt dann oftmals den Zeitwert des gealterten Mobilrechners. Als Alternative zum Herstellerservice bieten sich unabhängige Reparaturwerkstätten an. Sie rechnen für gewöhnlich nach Aufwand ab, was häufig preisgünstiger ist, als die bei Herstellern beliebten Pauschalen. Der Austausch einer Festplatte kann bei einem Hersteller etwa bis zu 522 Euro kosten, wogegen die unabhängigen Werkstätten typischerweise zwischen 100 und 180 Euro berechnen. Im Gegensatz zu manchem Hersteller tauschen sie auch nicht das komplette Display aus, wenn nur das Scharnier defekt ist. (jwe)

Bildmaterial:
Das Titelbild der aktuellen c't-Ausgabe 2/2005 steht zum Download [http://www.heise-medien.de/... bereit.

Hinweis für Hörfunkredaktionen:
Ein Radiobeitrag zu diesem Thema sowie O-Töne von c't-Redakteur Jörg Wester sind unter 05 11/2 79 15 60 beim c't-Hörfunk-Service abrufbar. Unter www.radioservice.de [http://www.radioservice.de] steht das Angebot für akkreditierte Hörfunkredakteure auch im MP3-Format zum Download bereit.

Kontakt

Heise Medien Gruppe GmbH & Co KG
Karl-Wiechert-Allee 10
D-30625 Hannover
Anja Reupke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Heise Medien Gru
Social Media