Infineon beschließt Kündigung des Vertrags mit Finisar aufgrund Verzögerung und Unsicherheit bezüglich der erfolgreichen Durchführung der Transaktion

(PresseBox) (München, ) Der Vorstand von Infineon hat heute entschieden, den am 11. Oktober 2004 einvernehmlich geänderten Vertrag mit Finisar Corporation bezüglich des Verkaufs der Glasfaseraktivitäten zu kündigen. Aus nicht von Infineon zu vertretenden Gründen, insbesondere wegen einer Verzögerung der Abgabe der für die Abstimmung in der Hauptversammlung bei Finisar erforderlichen Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht, wird nunmehr ein Abschluss der Transaktion nicht vor Ende März 2005 erwartet. Die Unterzeichnung des ersten Vertrags bezüglich der Transaktion fand bereits am 29. April 2004 statt. Finisar hat Infineon zudem davon in Kenntnis gesetzt, dass sein Board of Directors wahrscheinlich seine positive Empfehlung der Transaktion gegenüber seinen Aktionären zurückziehen wird.

Die signifikante Verzögerung und hohe Unsicherheit einer erfolgreichen Durchführung der Transaktion führen voraussichtlich zu einer Verschlechterung der Geschäftslage unserer Glasfaseraktivitäten und zu einem möglichen Schaden für unsere Kunden. Der Infineon Vorstand hat daher heute beschlossen, den Vertrag mit Finisar zu kündigen und wird alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen, die erlittenen Schäden in einem Schiedsverfahren in Deutschland geltend zu machen.

Gleichzeitig wird Infineon mit der notwendigen Restrukturierung des Geschäfts beginnen, sowie seine Kunden weiterhin in vollem Umfang mit Glasfaserprodukten unterstützen.

Gemäß den Bedingungen des Vertrages vom 11. Oktober hätte Infineon ungefähr 110 Millionen Finisar Stammaktien erhalten, die basierend auf dem gestrigen Schlusskurs der Aktien einen Wert von ca. 206 Millionen US-Dollar darstellen.

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