Kleine und mittelständische Unternehmen in Europa investieren in Sicherheit

(PresseBox) (Böblingen, ) Sicherheit, schneller ROI (Return on Investment) und Kostenkontrolle sind die Schlüsselthemen für kleine und mittelständische Unternehmen in Europa. Die höhere Sicherheit soll dabei durch Investitionen in die IT erreicht werden. Dies ergab die von HP beauftragte Studie der Benchmark Research Ltd., bei der 300 kleine und mittelständische Unternehmen in Großbritannien, Frankreich und Deutschland befragt wurden. Für rund 37 Prozent der Unternehmen ist Sicherheit das wichtigste Thema, gefolgt vom ROI mit 27 Prozent und der Kostenkontrolle mit 22 Prozent. Doch der Fokus variiert je nach Land: Während in Deutschland mit 56 Prozent die Sicherheit das Kernthema ist, steht der ROI in Großbritannien mit 38 Prozent und in Frankreich mit 34 Prozent an erster Stelle.

Steigendes Bewusstsein für Sicherheitsrisiken

Das allgemeine Risikobewusstsein nimmt durch die verschiedenen Sicherheitsbedrohungen in allen drei Ländern zu. Rund die Hälfte der befragten Unternehmen waren in den vergangenen Jahren Bedrohungen wie beispielsweise Virusattacken ausgesetzt. Die Wahrnehmung dieser Gefahren ist in Großbritannien (56 Prozent) deutlich stärker als in Frankreich (45 Prozent) und Deutschland (44 Prozent). Dieser Unterschied könnte aus der vermehrten Nutzung von Online-Ressourcen in Großbritannien resultieren. Aus diesem Grund rechnen 26 Prozent der befragten britischen Unternehmen in den kommenden Jahren mit höheren Ausgaben für Sicherheitsmaßnahmen.

"Die Sicherheitslücken verursachen erhebliche Störungen der Geschäftsvorgänge. Die Ergebnisse der Befragung bestätigt, dass die Sicherheit zu den kritischen Erfolgsfaktoren für kleine und mittelständische Unternehmen zählt", sagte Karl Milojkovic, Director SMB der Customer Solutions Group von HP Deutschland. "HP arbeitet deshalb eng mit seinen Partnern zusammen, diesen Unternehmen intelligente und einfache Lösungen anbieten zu können. Nur so können sich kleine und mittelständische Betriebe schützen und Schritt halten."

Gute Prognosen für den europäischen SMB-Markt

Bei etwa 60 Prozent der untersuchten Unternehmen fällt die Prognose für das kommende Geschäftsjahr positiver aus als noch für das vorangegangene Jahr. Dieser Optimismus ist in Großbritannien (80 Prozent) erheblich stärker ausgeprägt als in Frankreich (46 Prozent) oder Deutschland (45 Prozent). Laut Studie ist somit auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass neue Mitarbeiter beschäftigt werden. Auch hier ist der Markt in Großbritannien weitaus optimistischer als in Frankreich und Deutschland. 63 Prozent der britischen Unternehmen werden voraussichtlich neue Mitarbeiter anstellen. Im Vergleich dazu planen dies in Frankreich lediglich 32 und in Deutschland sogar nur 14 Prozent.

Neben möglichen Neubeschäftigungen gehen die Unternehmen aus dem SMB-Sektor davon aus, in den nächsten Jahren mehr in Technologie zu investieren: In Großbritannien antworteten 73 Prozent der Unternehmen, dass sie ihre IT-Investitionen steigern werden, 37 Prozent erwarten sogar, dass sich dieser Anstieg auf einen zweistelligen Prozentsatz beläuft. Auf dem französischen Markt rechnen 44 Prozent mit wachsenden Ausgaben, während rund 54 Prozent der Unternehmen des deutschen Markts keine Möglichkeit für zusätzliche Investitionen sehen.

Wie noch nie zuvor erachten europäische Unternehmen die IT als eine wertvolle Anlage für ihre Firma - dieser Meinung sind etwa 90 Prozent der Befragten. Darüber hinaus bestätigten zwei Drittel der Unternehmen, dass es wichtig ist, bei der technologischen Entwicklung am Ball zu bleiben.

Mit lokalem Support zum Erfolg

Kunden-Support und der Fachmann vor Ort ist für die Mehrzahl der Unternehmen aller drei Länder maßgeblich. Laut dieser Untersuchung setzen 76 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen auf lokale Fachberater, um eventuelle Ausfallzeiten zu minimieren und die Produktivität zu gewährleisten. Beim Kaufverhalten zeichnet sich in Frankreich und Deutschland ab, dass sie neues Equipment vorzugsweise von einem lokalen Anbieter beziehen, während britische Unternehmen zuerst Preise vergleichen und die Waren anschließend online bestellen.

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