Sichere und redundante Systemplattform für KfW

PROFI Engineering Systems AG unterstützt KfW Bankengruppe bei IT-Umstrukturierung - Installation von IBM eServer zSeries unter Linux mit logischer Partitionierung
PROFI Engineering Systems AG (PresseBox) (Darmstadt, ) Die PROFI Engineering Systems AG, IT-Dienstleister und einer der europaweit führenden IBM Premier Partner mit Hauptsitz in Darmstadt, hat bei der KfW Bankengruppe, Frankfurt/Main, ein Pilotprojekt zur Entwicklung einer neuen Systemplattform unter Linux erfolgreich abgeschlossen. Um die Optimierung der KfW-Geschäftsprozesse bei der elektronischen Bearbeitung via Internet gespeicherter Anträge zu gewährleisten, wurde eine Kombination von Linux auf einem IBM eServer zSeries Modell 900 mit logischer Partitionierung durchgeführt. Aufgrund der verfügbaren Ressourcen und der hohen Skalierbarkeit sowie Stabilität sind dem Wachstum des Systems faktisch keine Grenzen gesetzt.


Bereits seit Jahren bietet die KfW Bankengruppe ihren Kunden und Vertriebspartnern in der Kreditwirtschaft im Internet ein umfangreiches Informations- und Beratungsangebot inklusive einer elektronischen Formularsammlung. Eine eigens entwickelte Anwendung auf Linux-Basis sollte es Banken und Sparkassen nun ermöglichen, gespeicherte Anträge aus dieser elektronischen Formularsammlung direkt über das Internet an die KfW Bankengruppe zu senden und dadurch die Geschäftsprozesse mit den Vertriebspartnern dauerhaft zu optimieren. Daher war eine stabile und sichere Plattform gefordert, die über äußerst hohe Skalierungsmöglichkeiten verfügt, sich effizient an die Backend-Systeme anbinden lässt und im Rahmen künftiger Entwicklungen bedarfsgerecht erweitert werden kann.


Im ersten Schritt installierte PROFI gemeinsam mit den KfW-Systemverantwortlichen die KfW-Anwendung mit dem Linux Betriebssystem direkt auf einem IBM eServer zSeries Modell 900; neben dem Produktivsystem konnten so auch das Labor-, Entwicklungs- und Backup-System auf dem gleichen Server eingebunden werden. Um Performanceeinbußen auszuschließen, nutzen die Systeme jeweils eigene Partitionen, zusätzlich erhielt jede Partition einen eigenen Webserver, WebSphere Application Server, Firewall-Server und eigene Gateway-Funktionen. Durch die Implementierung des speziell auf die Belange der zSeries abgestimmten Betriebssystems z/VM von IBM, eines separaten Prozessors und einem Integrated Facility for Linux (IFL) ist außerdem jetzt die Basis geschaffen, beliebig viele Linux-Server für die Unterstützung der KfW-Internetanwendungen zu starten. Für eine zusätzliche redundante Absicherung sorgt ein zweiter, baugleicher Server.


Hintergrundinformationen zur KfW Bankengruppe

Die KfW hat sich seit ihrer Gründung 1948 zu einem modernen Finanzdienstleister mit staatlichem Förderauftrag entwickelt. Sie versteht sich als Förderer der deutschen und europäischen Wirtschaft und gibt mit ihren Marken KfW Förderbank, KfW Mittelstandsbank, KfW IPEX-Bank, KfW Entwicklungsbank und DEG Impulse für Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie. Die Kreditprogramme von KfW Förderbank und KfW Mittelstandsbank können über Sparkassen und Banken beantragt werden. Die Fördermittel für die Kreditprogramme beschafft die KfW zum größten Teil am Kapitalmarkt. Mit einer Bilanzsumme von über 300 Mrd. Euro (2004) gehört die KfW Bankengruppe zu den größten Banken in Deutschland. Weitere Informationen sind unter http://www.kfw.de erhältlich.

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PROFI Engineering Systems AG
Otto-Röhm-Str. 18
D-64293 Darmstadt

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