Netzwerk mit Zukunft

Wüstenrot setzt auf Kupfer- und Glasfaserkomponenten von Dätwyler
(PresseBox) (Neufahrn/Wiesbaden/Wien, ) Die Bausparkasse Wüstenrot hat in ihrer Zentrale in Salzburg kürzlich ein modernes, hochleistungsfähiges Datennetzwerk mit Kategorie 7-Kupferkomponenten und einem Glasfaser-Backbone der Dätwyler Kabel +Systeme fertig gestellt. Das neue lokale Netzwerk (LAN) ermöglicht es Wüstenrot, alle 800 Mitarbeiter anzubinden, kostensparende

Netzwerkdrucker- und Telefonie-Lösungen zu realisieren und die Infrastruktur bei Bedarf flexibel und ohne Hilfe von außen erweitern zu können.

Mittlerweile sind neben der Zentrale in Salzburg weitere 67 Außenstellen der Bausparkasse mit Netzwerkkomponenten von Dätwyler ausgestattet.

Die Neuinstallation war notwendig geworden, da das bestehende Token Ring-Datennetzwerk mit IBM Typ1- und Koax-Kabeln den gestiegenen technischen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde. Zudem war das lokale Netzwerk nur auf etwa 300 Mitarbeiter ausgelegt. Um alle Mitarbeiter anbinden zu können, wäre eine sehr kostspielige, aufwendige Erweiterung mit einer längst überholten Technik notwendig gewesen.

Aus diesen Gründen entschied sich die Bausparkasse bereits im Jahre 2001, auf ihrem Gelände ein leistungsfähiges Datennetzwerk mit Cat.7-Kupferkabeln und RJ45-Anschlusstechnik zu errichten. Die Entscheidung für Kabel und Komponenten von Dätwyler fiel vor allem auf Initiative der Haus eigenen Techniker und Systemmanager. Diese hatten sich eingehend mit dem Thema Netzwerkverkabelung beschäftigt und den Hersteller und sein Planungs-Know-How bereits 1996 auf der Exponet kennen und schätzen gelernt.

Der Bau des neuen Netzwerkes begann noch im gleichen Jahr und wurde in mehreren Etappen ausgeführt. Im Sommer 2004 erfolgte die Umschaltung der letzten Bauetappe. Damit ist der Umbau des Netzes, das mittlerweile über 800 Arbeitsplätze verbindet, größtenteils realisiert.

Auf dem Salzburger Wüstenrot-Areal wurden an Kupferkomponenten etwa 60 Kilometer Datenkabel Uninet 7002, rund 2000 Datendosen, 150 Patchpanel und Tausende von Patchkabeln verbaut. Vom zentralen IT-Raum im Herzen des Gebäudekomplexes ausgehend, sind mit 12-aderigen Glasfaserkabeln insgesamt

18 dezentrale Datenschränke in den umliegenden Teilabschnitten der Zentrale sternförmig angebunden. Die Umsetzung von Glasfaser- in die gewohnte Kupfertechnik erfolgt in jedem Datenschrank über einen Switch.

Für die Glasfaserverbindungen kamen vorkonfektionierte Optoversal-Kabel zum Einsatz. Diese haben den Vorteil, dass sie vom Hersteller innerhalb weniger Tage nach Bestellung in den gewünschten Längen und mit unter Laborbedingungen auf die Adern konfektionierten Steckern (Ferrulen) angeliefert werden, auf die nur noch die Kupplungen für das LWL-Anschlusssystem aufgebracht werden müssen. Das aufwendige Spleißen oder Kleben vor Ort entfällt. Die an beiden Enden der Kabel längenmäßig leicht abgestufte Konfektionierung der einzelnen Adern und der kompakte Aufbau der LWL-Stecker machen das System außerdem vergleichsweise "schlank".

Da die Anlieferung der Kabel in trittfesten Schutzschläuchen erfolgte, konnte die "typische" Verschmutzung und eine eventuelle Beschädigung der empfindlichen Lichtwellenleiter auf der Baustelle vermieden werden.

Dank des neuen Datennetzwerks können jetzt alle Mitarbeiter der Wüstenrot-Zentrale schnell und zuverlässig auf ihre Daten und Anwendungen zugreifen. Die zur Verfügung stehenden Bandbreiten ermöglichten es außerdem, effektive Lösungen für gemeinsam genutzte Netzwerkdrucker zu entwickeln. In Kürze will Wüstenrot auch die Telefonie in das lokale Netzwerk integrieren.

Bei Wüstenrot hat man sich bewusst für ein zukunftssicheres System entschieden, das mit 600 Megahertz und mehr große Reserven auch für zukünftige Anforderungen bietet und das dank der Standard-Anschlusstechnik jederzeit flexibel erweiterbar ist. Eine weitere Möglichkeit für schnelle Erweiterungen wurde auch dadurch geschaffen, dass heute in jedem Datenschrank ein bereits vorkonfektioniertes achtaderiges Optoversal-Glasfaserkabel in Reserve gehalten wird. Bei Bedarf kann der Haus eigene Techniker, Emil Versnik, dieses sofort und ohne zusätzliche Bearbeitung einsetzen. Dadurch ist Wüstenrot unabhängig von externen Technikern oder Dienstleistungen.

Auf Initiative von Herrn Versnik wurden die Dätwyler-Produkte bereits vor einigen Jahren in den internen Anforderungskatalog von Wüstenrot übernommen.

Mittlerweile ist nicht nur die Zentrale in Salzburg, sondern sind auch weitere 67 Außenstellen der Bausparkasse mit Netzwerkkomponenten von Dätwyler ausgestattet

Kontakt

Dätwyler Cables GmbH
Lilienthalstraße 17
D-85399 Hallbergmoos
Peter Jantek
Dätwyler Kabel+Systeme GmbH
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