Neue ILM-Lösungen von HP: Kostensenkung durch mehrstufiges Speicherkonzept

(PresseBox) (Böblingen, ) HP erweitert sein Angebot an mehrstufigen Speicherlösungen (Tiered Storage) um neue Platten- und Bandspeichersysteme sowie Management-Software. Die neuen Lösungen ergänzen HPs Information Lifecycle Management (ILM)-Portfolio und helfen Kunden dabei, Daten über ihre gesamte Lebensdauer kosteneffizient zu speichern.

Die Angebote im Überblick:
• HP OpenView Data Protector 5.5: Die Version 5.5 der Backup- und Recovery-Lösung bietet über 200 neue Funktionen für das umfassende und effiziente Management auch von mehrstufigen Speicherumgebungen.
• HP StorageWorks Modular Smart Array (MSA) 1500 cs: Neu verfügbare Komplettpakete für das MSA 1500 erleichtern die Konfiguration von Storage Area Networks (SANs). Das MSA 1500 unterstützt in einem System sowohl SATA (Serial Advanced Technology Attachement)- als auch SCSI (Small Computer System Interface)-Platten.
• HP StorageWorks Ultrium 960 Tape Drive: Das Bandlaufwerk basiert auf der dritten Generation der Linear Tape Open (LTO)-Technologie und unterstützt als erstes Ultrium-Laufwerk neben wiederbeschreibbaren Bändern auch WORM (Write once, read many)-Medien.

Effiziente Datensicherung mit HP OpenView Data Protector 5.5

Mit der Version 5.5 des HP OpenView Data Protector stehen Kunden mehr als 200 neue Funktionen und Erweiterungen zur Verfügung. Die skalierbare Lösung für das Management von Daten automatisiert Backup- und Recovery-Prozesse. Die Datensicherung erfolgt dabei auch in räumlich verteilten Umgebungen auf Plattenspeichern und Bandmedien. Kunden profitieren vom umfassenden Schutz und der kostengünstigen Sicherung ihrer unternehmenskritischen Daten.

Die neuen Schlüsselfunktionen im Überblick:
• Erweitertes Backup auf Plattenspeicher (Backup to Disk): Kontinuierliche Sicherung von Logfiles, Backup ohne Multiplexing bei langsamen Clients sowie Vereinfachungen beim Zugriff und der Nutzung von Ressourcen optimieren den Backup-Prozess. Backup to Disk erweitert existierende Funktionen wie Durchführung des Backups ohne Ausfallzeiten (Zero Downtime Backup), die sofortige Wiederherstellung von Daten (Instant Recovery) und die Einrichtung virtueller Bandbibliotheken (File libraries).
• Erweitertes Medien-Management (Object Copy): Mit der neuen Version ist es nicht mehr notwendig, den vollständigen Inhalt eines Band- oder Plattenspeichers zu kopieren. Lediglich Daten, die in einem definierten Zeitraum hinzugefügt oder verändert wurden, werden kopiert und an das Ende eines bereits kopierten Mediums angehängt. Dieses automatisierte Verfahren sorgt durch den geringeren Bedarf an Speicherplatz und Medien für mehr Flexibilität und sinkende Kosten. Außerdem lassen sich Daten von Plattenspeichern oder unterschiedlichen Bandmedien auf ein Bandformat konsolidieren. Bandverdichtung schützt vor ungesicherten Backups.
• Backup-Spiegelung: Gemeinsam genutzter Speicher (Shared Memory) ermöglicht eine schnelle Spiegelung von Medien über eine unbegrenzte Distanz hinweg. Dies vereinfacht die Vorbereitung für ein mögliches Disaster Recovery im Rechenzentrum und kombiniert langfristige Archivierung und schnellen lokalen Zugriff auf Bandmedien.

HP StorageWorks Data Protector 5.5 ist ab sofort ab 1.660 Euro (Windows-Version) beziehungsweise ab 8.780 Euro (UNIX-Version) verfügbar.

HP StorageWorks MSA 1500 integriert SCSI- und SATA-Umgebungen

Zusätzlich zu den MSA 1000 Starter Kits bietet HP ab sofort auch Starter Kits für das HP StorageWorks MSA 1500 an. Die Controller-Einheit mit einer Bauhöhe von 2U lässt sich über Fibre Channel mit einer Durchsatzrate von zwei GByte an ein SAN anbinden und unterstützt in einem System sowohl SATA (Serial Advanced Technology Attachement)- als auch SCSI (Small Computer System Interface)-Umgebungen. Kunden können so selbst wählen, mit welcher Plattenspeicher-Technologie sie arbeiten wollen. MSA 1500 Starter Kits umfassen ein MSA 1500, einen SAN Switch 2/8V, zwei Host Bus Adapter (HBA) sowie Kabel. Das Starter Kit für SATA beinhaltet zudem ein MSA20 Plattengehäuse (Disk Enclosure), das SCSI-Starter Kit ein MSA30 Plattengehäuse. Für Unternehmen, die vollständig redundante Speicherlösungen benötigen, stellt HP ein High Availability Upgrade Kit bereit. Es enthält einen zweiten Controller und Switch sowie zwei HBAs und Kabel.

HP StorageWorks MSA 1500 kommt dem Trend zum hierarchischen Speichern entgegen und bietet Unternehmen mehr Flexibilität: Die Primärsysteme mit SCSI-Speicherplatten bleiben geschäftskritischen Daten vorbehalten, die sehr kurze Zugriffszeiten benötigen. Für Dokumente, die lange aufbewahrt und selten verändert oder abgerufen werden, sind hingegen kostengünstige SATA-Laufwerke das ideale Speichermedium. Unternehmen können entsprechend ihren jeweiligen Anforderungen festlegen, welche Daten auf welchen Platten gespeichert werden. Die Verwaltung erfolgt dabei zentral über eine einzige Konsole.

Das MSA 1500 verfügt über eine maximale Speicherkapazität von 24 TByte. In dieser Ausbaustufe sind acht Enclosures mit 96 SATA-Speicherplatten mit jeweils einer Kapazität von 250 GByte bestückt. Alternativ lässt sich das Disk Array mit bis zu vier SCSI-Gehäusen verbinden, die eine Gesamtkapazität von 16 TByte (56 SCSI-Laufwerke mit je 300 GByte Speicher) aufbringen.

Das HP StorageWorks MSA 1500 kostet 6.995 Euro. Der Preis für die Starter Kits beträgt 16.244 Euro.

HP StorageWorks Ultrium 960 - langfristig auf Nummer sicher gehen

Ab sofort sind auch die LTO-Bandlaufwerke der dritten Generation verfügbar. Neben wiederbeschreibbaren Bändern gehören auch einmal beschreibbare WORM-Medien zum Portfolio.

HP StorageWorks Ultrium 960 bietet 800 GByte Speicherkapazität (komprimiert) und eine Datentransferrate von 160 MByte pro Sekunde (komprimiert). Das System unterstützt außerdem den Datenaustausch über Ultra320 SCSI und ist damit das schnellste Bandlaufwerk für komprimierbare Daten, das derzeit am Markt verfügbar ist.

Das Laufwerk ist für mittelständische Unternehmen und Konzerne konzipiert, die direkt angeschlossene Backups sowie Archivierungsfunktionen benötigen. Im Vergleich zur vorherigen Generation ist es zweimal so schnell und bietet die doppelte Speicherkapazität. Dadurch benötigen Unternehmen für die Backups weniger Bandmedien und können in der gleichen Zeit mehr Daten sichern.

Ultrium 960 unterstützt als erstes Bandlaufwerk WORM-Medien. So können Kunden entsprechend der gesetzlichen Vorgaben Daten einfach und effizient langfristig archivieren. PBytes von Daten, die nicht mehr verändert werden, lassen sich damit speichern und sicher aufbewahren - zu einem Bruchteil der Kosten von Plattenspeicherlösungen.

HPs One-Button Disaster Recovery (OBDR) sorgt zudem für kurze Wiederherstellungszeiten. Die Firmware-basierte Datensicherungs- und Recovery-Funktion ermöglicht die rasche Wiederherstellung der kompletten Daten eines Systems - inklusive Betriebssystem, Konfigurationen, Applikationen, Treibern und Nutzerdaten.

HP bietet außerdem eine Datendurchsatzkontrolle für Ultrium 960-Laufwerke. Dadurch richtet das Laufwerk seine Geschwindigkeit permanent an der des Host-Systems aus. Dies ermöglicht einen kontinuierlichen Datenfluss und verhindert, dass das Band zurückgespult werden muss, um auf ein langsames Host-System zu warten. So wird die Leistungsfähigkeit optimiert und der Verschleiß reduziert.

Im Lieferumfang jedes HP StorageWorks Ultrium 960-Laufwerks ist eine Einzelserver-Lizenz für HP OpenView Data Protector 5.5 enthalten. Kunden erhalten so im Paket eine Lösung für die Datensicherung und die langfristige Archivierung auf WORM-Medien.

Das HP StorageWorks Ultrium 960-Bandlaufwerk sowie die wiederbeschreibbaren und die WORM-Medien mit einer Kapazität von 800 GByte (komprimiert) sind ab sofort erhältlich. Der Einstiegspreis für das Laufwerk beträgt 5.770 Euro.

Weitere Informationen zu Speicherlösungen von HP finden sich unter www.hp.com/go/storage.

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Klaus Höing
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