maintrac: Krebsdiagnostik-Verfahren ermöglicht individuelle Therapieüberwachung in der Komplementär-Onkologie

(PresseBox) (Bayreuth, ) Das in medizinischen Fachkreisen als Goldstandard bezeichnete Krebsdiagnostik-Verfahren maintrac zur Untersuchung der im Blut zirkulierenden Tumorzellen liefert auch in der Komplementär-Onkologie eine präzise Therapieüberwachung.

Immunbiologisch ganzheitliche Krebstherapien ergänzen traditionell schulmedizinische Behandlungskonzepte effektiv. Denn wird die Erkrankung in einem ganzheitlichen Kontext betrachtet, zeigt sich, dass sowohl die Diagnose wie auch eine Operation und die darauf folgende Therapie in der Regel erhebliche seelische und körperliche Auswirkungen auf Krebspatienten haben: Schmerzen, Ängste, Depressionen und ein geschwächtes Immunsystem sind meist die Folge. Den Behandlungserfolg durch komplementäre Therapien zur Erhöhung der Lebensqualität oder zur Linderung von Schmerzen und Angst- oder Anspannungszuständen zu ergänzen, ist daher ein wichtiger Mosaikstein im Heilungsprozess. Allerdings ist in der komplementären Onkologie eine zeitnahe Erfolgskontrolle ebenso notwendig wie in der Schulmedizin und muss durch objektive Verfahren gewährleistet werden.

Einen wesentlichen Beitrag, um komplementär-onkologische Therapien verlässlich und präzise zu überwachen, leistet hier maintrac. Das wegweisende Krebsdiagnostik-Verfahren wurde von PD Dr. med. Katharina Pachmann, Onkologin an der Klinik für Innere Medizin II der Friedrich-Schiller-Universität Jena, entwickelt. Es macht sich zunutze, dass sich von den meisten soliden Tumoren bereits frühzeitig Tumorzellen ablösen und beginnen im Blut zu zirkulieren. Aus der Anzahl der im Blutkreislauf vorhandenen Tumorzellen lassen sich somit wichtige Rückschlüsse auf die Wirksamkeit einer ergriffenen Therapieform ziehen. Ausreichend hierfür sind 15 Milliliter EDTA-Blut. "Die Ermittlung der Tumorzellzahlen erfolgt - vereinfacht dargestellt - durch die Zugabe antihumaner, epithelialer und fluoreszierender Antikörper, die vitale tumorverdächtige Zellen binden. Die so markierten vitalen Tumorzellen werden auf entsprechendem Trägermaterial mittels der Laser-Scanning-Cytometrie erfasst und deren Anzahl in Bezug auf die Menge des bereitgestellten Blutes berechnet", erklärt Pachmann.

Die quantitative Entwicklung der Tumorzellzahlen ist der entscheidende Faktor für die Diagnose des behandelnden Arztes: Ist die Zellzahl rückläufig, kann von einer Wirksamkeit der Behandlung ausgegangen werden. Besonders wichtig: Bislang konnte ein Rezidiv erst dann festgestellt werden, wenn ein Zweittumor bereits etwa 1 cm groß war - was rund einer Milliarde Tumorzellen entspricht. maintrac ermöglicht in dieser für das Schicksal des Patienten so entscheidenden Frage nun, frühzeitig therapeutische Maßnahmen einzuleiten, noch bevor sich der Krebs neu gebildet hat.

Weitere Informationen unter www.maintrac.de

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