Katamaran 'Zero Sail' - Nachhaltiger Luxus auf See dank SolidWorks Sustainability

Studenten entwerfen vollständig recyclebaren Katamaran und senken CO2-Fußabdruck um mehr als zwei Drittel
Zero Sail (PresseBox) (Haar bei München, ) Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit mit dem Titel 'Ökologisch nachhaltige Yacht' an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd haben zwei Studenten einen Katamaran entworfen, dessen Konstruktion vollständig recyclebar ist. Zum Einsatz kamen dabei die SolidWorks® 3D-CAD sowie die SolidWorks Sustainability Software. Ziel war es, mit dem Zero Sail getauften Katamaran zu zeigen, dass ökologisch einwandfreie Produkte nicht automatisch für Verzicht auf Design und Komfort stehen.

Neben der Umweltfreundlichkeit stand auch die Praktikabilität im Fokus: Die beiden Hochschüler entwarfen mit den SolidWorks Lösungen ein sportliches Boot, das ohne großen Aufwand gebaut werden kann. Inspiriert für das frei wählbare Thema ihrer Arbeit wurden Julius Graupner und Thor Unbescheid von den Möglichkeiten, die ihnen SolidWorks Sustainability bot. "Wir lernen während des Studiums den Umgang mit verschiedenen Konstruktionsanwendungen. Als wir von den Funktionen der SolidWorks Sustainability Lösung erfuhren, wollten wir die Software möglichst umfassend in der Praxis einsetzen", erklärt Thor Unbescheid. "Durch die Abschätzungen zu den vier wichtigsten Umwelteinflussfaktoren konnten wir bereits in der frühen Phase der Produktentwicklung fundierte und 'grünere' Entscheidungen treffen."

Die Studenten nutzten die Möglichkeiten von SolidWorks Sustainability, die umweltbewusste Produktentwicklung bereits zu Beginn des Produktentstehungsprozesses zu realisieren. Die Nachhaltigkeitslösung ermittelt die Nachhaltigkeitsdaten vom Rohstoffabbau über die Fertigung bis hin zur Nutzung und Entsorgung. Die beiden Studenten erstellten mit der Software eine auf den Methoden der Ökobilanz basierende Abschätzung der Umwelteinwirkungen. So wurden nicht nur die CO2-Werte, sondern auch diejenigen für Wasserverschmutzung, Luftverschmutzung und für den Energiebedarf des Konzepts beleuchtet. Da Ökologie ganzheitlich betrachtet werden sollte, spielen Herstellung, die Verarbeitung, die Verwendung, der Transport, sowie das Recycling eine Rolle in der Ökobilanz.

Ergebnis der mittels SolidWorks Sustainability optimierten Ökobilanz: Im Vergleich mit Katamaranen aus CFK-Verbund konnte der vollständige Fußabdruck um mehr als zwei Drittel gesenkt werden. Zero Sail kann bis zu drei Wochen auf See und dabei autark von externen Energiequellen bleiben. Die während des Törns erzeugten Emissionen: gleich Null.

Das Design der mit SolidWorks entworfenen Yacht ist zeitlos und sportlich, was nicht zuletzt am Wingsail liegt. Der Aufbau dieser Art von Segel ähnelt einem Flugzeugflügel und verspricht höhere Leistung als konventionelle Segel. Das Skelett des Wingsails besteht unter anderem aus einer Kombination aus Basaltfasergewebe.

Die Hülle des 18 Meter (60 Fuß) langen Rumpfs, der bis zu zehn Personen Platz bietet, besteht aus Polycarbonat, einem hochfesten Thermoplast. Die innere Skelettstruktur ist aus recyceltem Aluminium gefertigt.

Eingesetzt werden soll der nachhaltige Katamaran, der luxuriöses Design mit Umweltfreundlichkeit verbindet, im Charterbetrieb. Dazu Julius Graupner: "Uns ist es wichtig, "Ökologie durch Ausnutzung" zu erreichen. Deshalb soll das Konzept jedermann zugänglich sein - dafür bietet sich eine Charteryacht an."

Neben der Windkraft wird von Zero Sail auch moderne, im Vergleich zu Dieselmotoren emissionsarme Brennstoffzellentechnik zum Vortrieb verwendet. Die Energie speist auch die diversen Verbraucher an Bord, wie beispielsweise Radargeräte oder Positionsleuchten. Die verwendete Batteriebank wird bei Bedarf durch die Brennstoffzelle geladen, kann aber auch bei Fahrt unter Segel durch die Schrauben der Elektromotoren befüllt werden. Auf Solarzellen wurde bewusst verzichtet, da sie die benötigte Energie nicht erzeugen könnten.

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