Überleitungsmanagement für internationale Patienten

Telematikportal erhöht Komfort für internationale Partnerkliniken der Charité - Universitätsmedizin Berlin bei Terminvergabe, Behandlung und Kommunikation
(PresseBox) (Koblenz, ) In Deutschland wird es für die Kommunikation zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten schon bundesweit eingesetzt, jetzt hat das Telematikportal CGM JESAJANET den Sprung über deutsche Grenzen hinweg genommen. Die Charité - Universitätsmedizin Berlin setzt seit März 2012 das Telematikportal für die Kommunikation mit ihren internationalen Partnerkliniken ein.

Dergroße Vorteil: Kliniken und deren behandelnde Ärzte aus dem Ausland können einfach Termine für ihre Patienten buchen, die Behandlung in der Charité aktuell mitverfolgen und den Patienten nach der Rückkehr in sein Heimatland bestens weiterbehandeln. "Wir setzen damit auf eine optimale Überleitung derausländischen Patienten zu uns und auch wieder zurück in seine Heimatklinik. Gleichzeitig entfallen unnötige Doppeluntersuchungen", sagt Falk Erzgräber, Leiter der Charité International Health Care. Die Charité - Universitätsmedizin Berlin habe damit einen hohe Servicequalität erreicht, die bisher einmalig sei bei Kooperationen mit ausländischen Partnerkliniken. "Wir freuen uns, dass CGM JESAJANET Versorgungsqualität und Komfort nicht nur über Sektorengrenzen,sondern sogar über Ländergrenzen hinweg steigert. Dies entspricht unserem Ziel, Gesundheitsdaten den Behandlern verfügbar zu machen - anywhere - anytime", sagt Michael Franz, CompuGroup Medical Deutschland AG.

Die ausländische Partnerklinik kann Befunde, Labordaten, Entlassungsberichte, auf Wunsch auch Röntgenbilder im Portal einsehen. Das Handling ist genauso einfach wie das Abholen von Labordaten. Befunde und Entlassbriefe müssen nicht erst gescannt werden, was im täglichen Ablauf eine entscheidende Zeiteinsparung bringt. Der Partnerklinik liegen während der Behandlung des Patienten in Deutschland sowie nach der Entlassung alle zur weiteren Behandlung wichtigen Informationen vor. Die Patienten und auch deren behandelnde Ärzte im Ausland fühlen sich dadurch noch besser betreut. Neben den Vorteilen bei der Patientenversorgung, bietet das Verfahren auch einen hohen Datenschutz, denn die Informationen können nur ausgetauscht werden, wenn der betreuende Arzt der Partnerklinik, das Krankenhaus selbst und der Patient dem Datentransfer zugestimmt haben.

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Volker Hess
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