IBM stellt neue PowerLinux-Strategie vor

Drei neue Lösungen helfen Kunden, Effizienz und Transparenz ihrer IT zu steigern / Fokussierte Bereiche adressieren Big Data, Branchenanwendungen und Open Source-Infrastrukturservices
IBM PowerLinux 7R2 (PresseBox) (Stuttgart-Ehningen, ) IBM (NYSE: IBM) kündigt neue Power System- und PureFlex System-Angebote an, die Kunden dabei unterstützen können, die Kosteneffizienz von Linux und Virtualisierung für geschäftskritische Workloads zu nutzen. IBM PowerLinux-Lösungen integrieren Linux-spezifische Hardware mit POWER7-Prozessoren und Linux-Software von Red Hat und SUSE zur Analyse von Big Data, Nutzung von branchenspezifischen Anwendungen und Bereitstellung von Open-Source-Infrastruktur-Services. Zielgruppe sind mittelständische und größere Unternehmen. Diesen bieten die PowerLinux-Lösungen mehr Leistung und Zuverlässigkeit bei gleichzeitig geringerem Zeit- und Gesamtkostenaufwand im Vergleich zu x86-Plattformen.

IBM bietet die neuen integrierten und workload-optimierten PowerLinux-Lösungen zusammen mit ihren ISV- und OEM-Partnern an und beginnt mit drei spezifischen, auf Linux zugeschnittenen Workloads. IBM PowerLinux-Lösungen wurden entwickelt, um workload-spezifischen Leistungsanforderungen zu entsprechen und Kunden eine möglichst einfache, Linux-basierte IT-Umgebung zu bieten. Damit können Unternehmen ihre Infrastrukturkosten senken. Zumal erhalten IT-Mitarbeiter mehr Freiraum, ihrem Unternehmen zu helfen, sich auf die schnelle Bereitstellung von innovativen neuen Lösungen konzentrieren zu können.

Weil die neuen Lösungen auf günstigen Linux-spezifischen Power Systemen und PowerVM-Virtualisierungstechnologie basieren, kann IBM Kunden einen höheren Mehrwert bei geringeren Gesamtkosten als konkurrierende x86-Linux-Systeme anbieten.

Darüber hinaus kann der Austausch von alternden x86-basierten Windows-Servern durch PowerLinux-Systeme und Open Source-Anwendungen zu einer weiteren Reduktion der IT-Kosten führen, weil proprietäre Software-Lizenzgebühren und Upgrade-Kosten wegfallen können.

Hamburger Universität verbessert die Systemleistung und reduziert Kosten

IBM arbeitet mit Kunden weltweit an der Leistungsverbesserung ihrer Linux-basierten Anwendungen und Dienstleistungen zusammen, darunter auch die Universität Hamburg. Als Teilnehmer an PHYsnet.org, der weltweiten Plattform zum Austausch von wissenschaftlichen Daten, wollte die Universität Hamburg die Leistungsfähigkeit der bestehenden PHYSnet-Server verbessern, ohne in eine große Anzahl von physischen Servern für sein Physik-Forschungslabor zu investieren.

Die Universität konnte die File-Serving-Leistung um 50 Prozent - bei 30 Prozent geringeren Kosten - steigern gegenüber einer konkurrierenden Intel x86-basierten Systemlösung. Dies war durch die Implementierung einer virtuell verteilten Konfiguration für das OpenAFS-Dateisystem auf zwei IBM PowerLinux 7R2 Systeme möglich. Auf den beiden Systemen laufen zehn virtuelle Linux-Server mit IBM PowerVM für PowerLinux.

Drei workload-optimierte PowerLinux System-Editionen

Während Kunden zunehmend mehr Möglichkeiten vorfinden, ihre Geschäftsanforderungen mit Open-Source-Software abzudecken, bleiben sie mit der Herausforderung konfrontiert, eine ähnlich hohe Servicequalität und Zuverlässigkeit zu schaffen, wie sie proprietäre Software-Lösungen bisher erreichen. Durch die Nutzung der Selbstheilungs- und Selbstverwaltungs-Fähigkeiten der auf POWER7-basierenden Systeme können Kunden eine oder viele hoch skalierbare, zuverlässige und flexible, Branchenstandards entsprechende Linux-Umgebungen nutzen.

Zu den drei neuen PowerLinux-Lösungen gehören:

- IBM PowerLinux Big-Data-Analytics-Lösung

Intelligente Unternehmen denken heute völlig neu über den Umgang mit exponentiell wachsenden Datenmengen innerhalb ihrer Organisationen. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, nutzen viele Linux-basierende IT-Infrastrukturen, die für die Bewältigung von strukturierten und unstrukturierten Daten konzipiert sind. Informationen können leichter erfasst, verwaltet und analysiert werden, mit dem Ziel, fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Die Parallelverarbeitungsfähigkeit der PowerLinux-Systeme mit vielen Threads sorgt für eine optimale Rechen- und I/O-Leistung für große Datenanalyse-Projekte unter Verwendung von Apache Hadoop. Dies ist ein Software-Framework, das die verteilte Verarbeitung großer Datenmengen über Computer-Cluster ermöglicht. Der IBM OEM-Partner Fixstars plant für 2012 eine Hadoop-basierte Appliance auf PowerLinux für die Verarbeitung von großen Datenmengen für den SMB-Markt.

PowerLinux unterstützt Unternehmen auch bei der Nutzung von IBM-Lösungen, die Hadoop beinhalten und mit denen sie neue Erkenntnisse aus großen Bestandsdatenmengen gewinnen können, wie zum Beispiel IBM InfoSphere BigInsights Software. InfoSphere BigInsights läuft bis zu 37 Prozent schneller auf PowerLinux als die besten bereits veröffentlichten x86-Hadoop-Benchmarks bei der Verarbeitung von 1 Terabyte Daten und wird voraussichtlich ab dem 15. Juni allgemein verfügbar sein. IBM InfoSphere Streams-Software für PowerLinux, mit der Streaming Data analysiert werden können, ist ab sofort erhältlich.

Die tiefgreifende Integration und Optimierung der Analytik-Leistung auf PowerLinux ermöglicht es Unternehmen, Tausende von Tasks parallel auszuführen und Analyse-Dienste schneller bereitzustellen, wie z.B. die Analyse historischer Kreditkartendaten, um die Echtzeiterkennung von Betrugsfällen zu verbessern oder um SocialMedia-Trends in Echtzeit zu verfolgen, um schnell darauf reagieren zu können.

- IBM PowerLinux Branchenanwendungslösung

Immer mehr Unternehmen vertrauen auf Linux als Basis für Geschäftsanwendungen, die für ihre Branche konzipiert und auf die spezifischen geschäftlichen Anforderungen abgestimmt sind. PowerLinux bietet einen sicheren, stabilen und vollständig integrierten Lösungs-Stack für Branchenanwendungen, der eine reibungslosere Implementierung und kürzere Lieferzeiten von neuen, differenzierenden Diensten bei geringeren Ausfallzeiten gewährleistet.

Mit Angeboten wie der IBM PowerLinux Solution Edition für SAP-Anwendungen können mittelständische IT-Abteilungen diese Dienste zu niedrigeren Kosten pro Workload liefern und das bei höherer Qualität im Vergleich zu x86-Server mit Windows oder Linux. Vorintegrierte, getestete und validierte Lösungen sind derzeit oder werden voraussichtlich in Kürze für PowerLinux mit mehr als 1.500 ISV-Anwendungen und OEMs in einer Vielzahl von Branchen, darunter Finanzwesen, Einzelhandel und öffentlicher Sektor, verfügbar.

- IBM PowerLinux Open-Source-Infrastructure-Services-Solution

IBM PowerLinux bietet mit PowerVM-für-PowerLinux-Virtualisierungstechnologie eine kostengünstige Kontrolle gegenüber dem Wildwuchs von Servern und virtuellen Images. Mit weniger zu verwaltenden Servern und der Nutzung von PowerLinux als Grundlage für eine flexible Open-Source-basierte Cloud können Unternehmen Dienste wie Web, E-Mail und Social Business-Collaboration kostengünstiger bereitstellen.

Integriert, abgestimmt und getestet, so dass alles zusammen funktioniert - PowerLinux bietet eine sicherere und skalierbarere Virtualisierung von Business-Infrastruktur-Services als VMware, das auf x86 läuft, mit einer Einsparungsmöglichkeit von bis zu 33 Prozent bei den Gesamtkosten..

"Da CIOs versuchen, ihre IT-Abteilung von einem Cost Center zu einem strategischen Vorteil zu verwandeln, haben viele die falsche Vorstellung, dass Linux auf x86-Servern mit VMware-Software ihre einzige Option für die Nutzung von Open-Source-Anwendungen wäre", sagt Colin Parris, General Manager, IBM Power Systems. "Mit IBM PowerLinux verfügen Kunden nun über eine leistungsstarke, kostengünstige Alternative sowie eine breite Supportstruktur von unseren weltweiten Partnern, die dabei unterstützen, die richtige Lösung zu bekommen für nahezu jede Geschäftsanforderung."

Die Basis: Neue Linux-only-Systeme

Die neuen IBM PowerLinux Lösungen sind mit der Einführung von zwei neuen Linux-spezifischen Systemen für Unternehmen jeder Größe erschwinglich:

- IBM PowerLinux 7R2-System - Ein leistungsfähiger, energieeffizienter Zwei-Sockel-Server mit 16 POWER7-Microprozessorkernen und Auswahlmöglichkeit zwischen zwei Linux-Betriebssystemen - Red Hat Enterprise Linux oder SUSE Linux Enterprise Server. Skalierbar und effizient mit eingebautem PowerVM-für-PowerLinux-Hypervisor, kann das PowerLinux 7R2-System multiple Linux-Workloads, die durch PowerVM virtualisiert werden, fahren. Der Lösungs-Stack für eine virtualisierte Infrastruktur ist bis zu 33 Prozent kostengünstiger und weist bis zu 17 Prozent geringere Energie- und Kühlungskosten im Vergleich zu konkurrierenden x86 Rackservern auf.

- IBM Flex System PowerLinux Compute Node - Linux-spezifischer Zwei-Sockel-Compute-Node für das kürzlich angekündigte IBM PureFlex-System. Mit 12 oder 16 POWER7-Mikroprozessorkernen, der Wahlmöglichkeit zwischen Red Hat Enterprise Linux und SUSE Linux Enterprise Server-Betriebssystemen sowie integriertem PowerVM-für-PowerLinux-Hypervisor.

Seit 2000 hat Linux eine strategisch wichtige Position innerhalb des IBM-System-Portfolios. IBM hat bis dato mehr als eine Milliarde Dollar in die Linux-Entwicklung investiert. IBM ist traditionell unter den Top-Anbieter von Linux-Code, der mit mehr als 600 IBM-Mitarbeitern in mehr als 100 Open-Source-Projekten beteiligt ist. IBM PowerLinux-Lösungen wurden dafür entwickelt, Kunden zu unterstützen, bessere Geschäftsentscheidungen zu treffen und effizienter zu arbeiten.

Mehr Information über IBM PowerLinux finden Sie hier: www.ibm.com/power/powerlinux

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