Bloomberg und Reuters integrieren den IDNX Domainpreisindex

Finanz-Informationsdienstleister nehmen den auf Sedos Marktdaten basierenden IDNX auf und validieren damit das Investmentpotential des Domainmarktes
(PresseBox) (Köln, ) Die Informationsdienstleister Bloomberg und Reuters haben den IDNX, den branchenweit ersten wissenschaftlich fundierten Preisindex für Domainnamen, in ihren Finanzinformationsdienst aufgenommen. Dadurch wird der Domainmarkt für Investoren noch transparenter. Gleichzeitig bestätigt die Integration des IDNX die wirtschaftliche Grundlage und das Investmentpotential von Domainnamen. Dies gibt der weltweit größte Domainhandelsplatz Sedo (www.sedo.de) bekannt, der den IDNX mit seinen Marktdaten unterstützt und die Markteinführung begleitet hat.

Der IDNX, auch die Fieberkurve des Internets genannt, liefert einen kritischen Einblick in aktuelle Marktwerte von Domains, Trends der Branche und in das Risiko/Renditeverhältnis von Domains als Finanzanlage. Er basiert auf einer immobilienwirtschaftlichen Methodologie und hat seit 2006 bereits über 200.000 Domaintransaktionen indexiert. Dabei offenbart der IDNX, dass der Wert von Domains ökonomisch begründet ist: Es gibt eine augenfällige Korrelation mit anderen wirtschaftlichen Indikatoren, wie z. B. die Entwicklungen des NASDAQ 100.

"Die Finanzwelt beginnt zu realisieren, dass Domains fundierte Investmentmöglichkeiten bieten", so Thies Lindenthal, Wissenschaftler am Massachusetts Institute of Technology (MIT), Produktmanager für Domain Pricing bei Sedo und Erfinder des IDNX. "Internet-Unternehmer und Experten der Domainbranche haben schon seit langem die Fluktuationen der Domainpreise wahrgenommen, und dass diese die Entwicklungen in der gesamten Wirtschaft widerspiegeln. Doch die Entwicklungen der Domainpreise wurden nie festgehalten. Der IDNX bietet den nötigen Einblick, um wohlüberlegte Investmententscheidungen treffen zu können. Ich bin begeistert, dass die Wall Street den virtuellen Investmentbereich ernst nimmt und sich mehr Einblick in den Domainmarkt wünscht."

Im Vergleich mit anderen wirtschaftlichen Indikatoren wie dem NASDAQ 100, den Aktienkursen des Internetriesen Google oder auch den Online-Werbeausgaben der USA, zeigt der IDNX sehr deutlich, dass die jeweiligen Trendkurven mit den Veränderungen des Domainmarktes korrelieren. Jeden Monat liefert der IDNX einen aktualisierten, leicht zu vergleichenden Einblick in die Entwicklung der Domainpreise. Dabei haben die zurückliegenden fünf Monate stetiges Wachstum angezeigt, mit einem Allzeit-Hoch im März.

Der IDNX kann ab sofort bei Bloomberg und Reuters unter IDNX <Index> und .IDNX eingesehen werden. Wie für die anderen Indizes auf den Seiten der Informationsdienste wird dafür ein persönlicher Accountzugang benötigt.

Auf www.sedo.com/IDNX gibt es darüber hinaus eine zusätzliche Möglichkeit, mit dem IDNX zu interagieren.

Zur Methodik des IDNX

Es gibt zwei allgemein verwendete Methoden, um nicht standardisierte Güter wie Immobilien oder Kunst zu bewerten. Die erste ist die so genannte hedonische Regressionsanalyse, die den Preis durch eine Reihe von Qualitätsvariablen erklärt, die die Eigenschaften des Bewertungsgutes beschreiben. Eine andere Methode besteht darin, wiederholte Verkäufe ein und desselben Bewertungsgutes zu vergleichen. Während letzteres allgemein als aussagekräftigste Möglichkeit betrachtet wird, weil quasi Äpfel mit Äpfeln verglichen werden, müssen dabei jedoch alle Güter unberücksichtigt bleiben, die nur einmal verkauft wurden. Der IDNX kombiniert deshalb beide Methoden zu einer hedonischen Wiederholungsverkaufsmethodik, die sowohl eine hedonische Klassifikation zulässt als auch mehrmalige Verkäufe berücksichtigt.

Weitere Informationen zum IDNX: www.sedo.com/IDNX

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