Concur T&E-Report bietet tiefe Einblicke in die Kosten-Trends bei Geschäftsreisen

Global steigen die Gesamtausgaben für Geschäftsreisen um zehn Prozent. Die weltweit teuerste Stadt für Geschäftsreisen ist London, deutschlandweit ist es München
Matthias Linden (Foto: Concur GmbH) (PresseBox) (Frankfurt, ) Concur (NASDAQ: CNQR), ein führender Anbieter von integrierten Lösungen für das Reisemanagement und die Reisekostenverwaltung, veröffentlicht seinen zweiten Travel & Entertainment-Report (T&E-Report). Er bietet eine detaillierte Analyse der weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen im Jahr 2011 und Vergleiche mit den Vorjahreswerten, so dass Entwicklungen und Trends erkennbar werden. Das Unternehmen greift anonymisiert auf die repräsentativen Daten seiner 15.000 Unternehmenskunden zurück, die im Jahr 2011 mehr als 500 Millionen Transaktionen mit einer Gesamtausgabensumme von fast 38 Milliarden Euro tätigten. Travel-Managern liefert der Report tiefe Einblicke in globale und regionale Ausgabe-Trends und hilft somit Unternehmen jeder Größe, ihre Reisemanagement-Entscheidungen auf eine solide Informationsbasis zu stützen.

Matthias Linden, Vertriebdirektor für Zentraleuropa bei Concur, sagt: "Im vergangenen Jahr haben mehr als 15 Millionen Nutzer aus über 100 Ländern ihr Reisemanagement über Concur abgewickelt. Die bemerkenswerte Zahl der dabei entstandenen Transaktionen versetzt uns in die herausragende Situation, die aktuellen Trends bei Ausgaben für Geschäftsreise sehr genau zu dokumentieren. Unsere Kunden gewinnen dadurch wertvolle Einsichten, wie sie Kosten sparen und so ihr Geschäftsergebnis verbessern können."

Der Concur T&E-Report beinhaltet Zahlen zu den zehn größten Ausgabekategorien und Aufschlüsselungen der zehn teuersten Städten für Geschäftsreisen, einschließlich der durchschnittlichen Kosten pro Transaktion beispielsweise bei Flügen, Unterkunft und Verpflegung. Außerdem bietet er einen differenzierten Blick auf länderspezifische Ausgaben in einigen der für Geschäftsreisen meistbesuchten Knotenpunkte auf der ganzen Welt: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Australien, Hong Kong, Kanada, Indien, Japan und die USA.

Die wichtigsten Ergebnisse: weltweite Trends

Die drei größten Ausgabe-Kategorien - Flugkosten, Unterkunft und Verpflegung - umschließen 2011 über sechzig Prozent der weltweiten Gesamtausgaben, eine Steigerung um zehn Prozent im Vergleich zum Jahr 2010. Nimmt man die beiden nächstgrößeren Kategorien Unterhaltung und Bodenverkehr (Taxi, Bahn, Öffentlicher Nahverkehr) hinzu, umfassen diese fünf Kategorien über siebzig Prozent der Gesamtausgaben. Die durchschnittlichen Flugkosten sind weltweit im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent gestiegen und liegen 2011 bei durchschnittlich 335 Euro pro Reise (2010: 318 Euro). Die Verpflegungskosten blieben in diesem Zeitraum mit einer Steigerung von nur einem Prozent nahezu gleich. London ist international die am häufigsten besuchte Stadt, gefolgt von Shanghai, Singapur, Peking und Toronto.

Geschäftsreise-Trends in Deutschland

Während in den meisten untersuchten Ländern die Flugkosten den größten Anteil ausmachen, sind es in Deutschland mit 31,4 Prozent der Gesamtkosten die Aufwendungen für die Übernachtung. Flugkosten stehen hierzulande mit 25 Prozent an zweiter Stelle. Auffällig ist eine Steigerung der Ausgaben in allen Kategorien, zum Teil im zweistelligen Bereich: Kosten für Flug und Unterkunft sind jeweils um rund neun Prozent gestiegen. Kein Wunder bei den steigenden Benzinpreisen: Die Ausgaben für das schwarze Gold sind um fast zwanzig Prozent angestiegen - allerdings machen sie auch im Jahr 2011, wie im Vorjahr, nur knapp unter drei Prozent der Gesamtausgaben aus. Die Ausgaben für Bahnfahrten sind dagegen um weniger als fünf Prozent gestiegen.

Die von Geschäftsreisenden am häufigsten besuchte deutsche Stadt, gemessen an den Hotelübernachtungen, ist Frankfurt am Main, gefolgt von Berlin und München. Bei den durchschnittlichen Verpflegungskosten liegt Frankfurt mit unter 27 Euro zwischen Berlin (etwa 24 Euro) und dem Spitzenreiter München mit über 32 Euro. Insgesamt sind die aufgewendeten Kosten für Verpflegung lediglich um 2,75 Prozent gestiegen. Auch bei den Übernachtungskosten liegt München mit knapp 143 Euro weit vorne, in Berlin schlafen Geschäftsreisende für durchschnittlich 126 Euro pro Nacht. Frankfurt liegt mit 137 Euro dazwischen und nahe am Münchner Wert. Extrem hoch sind die Ausgaben der Geschäftsreisenden für Mietwagen in München. Sie liegen mit fast 272 Euro Durchschnittskosten um siebzig Prozent über den Frankfurter und sechzig Prozent über den Berliner Kosten. Insgesamt sind die Ausgaben für Mietwagen gegenüber dem Jahr 2010 um über zehn Prozent gestiegen.

Signifikante Ausgabensteigerungen in Europa

Der Trend zu Ausgabensteigerungen im zweistelligen Prozentbereich ist auch in Großbritannien und Frankreich zu beobachten. Ausgaben für Unterkunft und Flüge wachsen wie in Deutschland um rund zehn Prozent, doch bei unseren Nachbarn wachsen auch die Ausgaben für die Verpflegung um diesen Prozentsatz (Deutschland: 2,75 Prozent). Die extremste Steigerung in Großbritannien ist bei den Ausgabe für Benzin zu beobachten: Der Treibstoff kostet um 23 Prozent mehr als 2010. Das macht allerdings auch hier nur einen geringen Bruchteil der Gesamtkosten aus (unter zwei Prozent). In Frankreich sind die Ausgaben für Meetings förmlich explodiert: Mit einer Steigerung um über 41 Prozent betragen die Ausgaben dafür 3,2 Prozent der Gesamtausgaben (2010: 1,86 Prozent). Die Steigerung der Ausgaben für Benzin hält sich hier mit rund zehn Prozent im Vergleich zu Deutschland und Frankreich in eher moderatem Rahmen.

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