Marktstudie: Freiberufliche Software-Entwickler sind gefragt

Mehr als 63.000 Anfragen in den letzten zwölf Monaten - durchschnittlicher Stundensatz 71 Euro
Verteilung der Nachfrage nach Programmiersprachen in den letzten zwoelf Monaten (PresseBox) (München, ) In den letzten zwölf Monaten wurden mehr als 63.000 Projektanfragen über die Projektbörse GULP an freiberufliche Software-Entwickler versandt. Entwickler-Know-how zählt zu den am häufigsten nachgefragten Qualifikationen. Im Schnitt fordern die Programmier-Spezialisten Stundensätze von 71 Euro. Die Chancen für selbstständige Entwickler stehen gut, so das Ergebnis einer Marktstudie von GULP, Projektbörse und Personalagentur für IT und Engineering.

In den letzten zwölf Monaten wurden im Schnitt in 36 Prozent der Projekte über GULP Software-Entwickler-Skills nachgefragt. Im selben Zeitraum wurden 63.218 Projektanfragen an freie Entwickler verschickt. Im März war der verstärkte Bedarf an klassischen Java-Entwicklern, der sich im Vergleich zu Februar um knappe 15 Prozent gesteigert hat, ein Fundament der guten Nachfragesituation im IT-Projektmarkt. "Eine solide Nachfrage ist eine wichtige Basis für eine gute Auslastung des Freiberuflers. Die beste Rücklage schmilzt dahin, wenn lange projektfreie Zeiten überbrückt werden müssen", ergänzt Stefan Symanek, Marketing-Leiter von GULP.

Java, C/C++ oder C#?

Beim Vergleich der drei am stärksten nachgefragten Programmiersprachen gibt es einen klaren Sieger: Am häufigsten von ihnen, nämlich in der Hälfte der Anfragen zu den drei Sprachen, ist Know-how zu Java oder JEE gesucht. C und C++ kommen auf 36 Prozent, C# auf 14 Prozent. Weniger häufig, aber dennoch konstant nachgefragt sind zum Beispiel ABAP, Javascript, Basic, PL/SQL, Perl oder PHP.

Stundensatzforderung: Die Mitte ist stark

Auch bei den Honoraren sieht es ganz gut aus: Zwei Drittel (66,8 Prozent) der Software-Entwickler fordern Stundensätze zwischen 60 und 80 Euro - eine stabile und große Mehrheit. Nicht einmal die Hälfte (47,6 Prozent) aller Selbstständigen liegt in diesem Stundensatzbereich. Dafür hat die Allgemeinheit im hochpreisigen Segment die Nase vorn: 10,1 Prozent aller IT-/Engineering-Freiberufler auf www.gulp.de und www.gulp.ch fordern Honorare jenseits der Hundert Euro, aber nur 2,3 Prozent der Software-Entwickler. "Insgesamt liegen die Software-Entwickler mit ihrem Durchschnitt nicht zuletzt aus diesem Grund zwei Euro unter dem allgemeinen Schnitt aller bei GULP eingetragenen Freelancer", so Symanek, "allerdings mit einer breiten Mitte und wenigen Ausreißern nach oben und unten."

Alter und Erfahrung: Ziemlich im Schnitt

Die Software-Entwickler sind anteilsmäßig die größte Gruppe in der GULP Profiledatenbank und haben einen großen Einfluss auf den allgemeinen Durchschnitt, zum Beispiel bei Alter und Berufserfahrung. Dementsprechend nah liegen sie am Mittel: Selbstständige Software-Entwickler sind im Schnitt 44 Jahre alt und verfügen über 20 Jahre Berufserfahrung, bei allen IT-/Engineering-Freiberuflern ist es bei beiden Werten jeweils ein Jahr mehr.

Die meisten Freiberufler in München und Frankfurt

Mit 23,5 Prozent entfällt der größte Anteil der Software-Entwickler auf das Postleitzahlengebiet 8xx (München, Ingolstadt). Platz zwei belegt 6xx (Frankfurt am Main, Mannheim) mit 17,1 Prozent der freiberuflichen Software-Entwickler. Gerade noch auf das Siegerpodest schafft es die Region 7xx (Stuttgart, Karlsruhe) mit 12,9 Prozent. "Das sind traditionell auch die Regionen, in denen die meisten Projekte angeboten werden", sagt Stefan Symanek. "Während die Region mit München und Ingolstadt von IT- und Automotive-Industrie geprägt ist, ist im Frankfurter Raum eher die Banken- und Versicherungsbranche vorherrschend."

Die Daten für diese Marktstudie lieferten die relevanten Profile der mehr als 75.000 in die GULP Profiledatenbank eingetragenen IT-/Engineering-Spezialisten und die über www.gulp.de und www.gulp.ch an Freelancer zugestellten Projektanfragen.

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