Fassadenbegrünung - Wohnen wie Dornröschen

Fassadenbegrünung - Wohnen wie Dornröschen / ©Fotolia.com Kara (PresseBox) (Hamburg, ) Wenn Wilder Wein, Efeu, Blauregen und Co. die Hausfassaden erklimmen, ist das ein märchenhafter Anblick. Allerdings können die Kletterpflanzen auch Schäden verursachen, die sich mit etwas Vorwissen vermeiden lassen. Das Immobilienportal Immonet gibt Tipps, worauf Sie bei der Fassadenbegrünung achten sollten, worin der Unterschied zwischen selbstklimmenden Pflanzen und Gerüstkletterpflanzen liegt und welche Kletterhilfe es gibt.

Eine Hausfassade, an der sich grüne oder blühende Ranken empor winden, ist nicht nur ein echter Hingucker - die Pflanzen steigern auch die Luftqualität in ihrer Umgebung. Doch wer seine Hausfassade mit Kletterpflanzen schmücken will, muss sich erst einmal darüber klar werden, welche Pflanzenart sich für die vorgesehene Fassade eignet.

Selbstklimmende Pflanzen und Gerüstkletterpflanzen

Während einige Pflanzen aus eigener Kraft die Hauswand erklimmen, benötigen andere Pflanzen eine Kletterhilfe. Selbstklimmer besitzen Haftwurzeln oder Haftscheiben an ihren Ranken, mit denen sie sich an der Hausfassade festhalten. Gerüstkletterpflanzen hingegen haben diese Haftorgane nicht. Sie sind auf eine Stütze angewiesen, um die sie sich winden können.

Kletterhilfen

Kletterhilfen - oder auch Rankhilfen - sind Gerüste aus Holz, Kunststoff oder Metall, deren Sprossen den Kletterpflanzen als Halt dienen. Das können neben Spalieren, Seil- oder Gittersystemen auch Ranksäulen sein.

Die Art der Kletterhilfe und Stärke der Dübel, mit denen sie an der Hauswand angebracht werden soll, müssen so gewählt sein, dass sie das Gewicht der Kletterpflanze langfristig tragen können. Der Abstand zwischen Kletterhilfe und Wand beträgt - je nach Größe und Raumbedürfnis der Pflanze - zwischen drei und 20 Zentimetern. Der Abstand sollte drei Zentimeter nicht unterschreiten, damit die Fassade gut mit Luft versorgt wird und Feuchtigkeit verdunsten kann. Staut sich die Feuchtigkeit und dringt in das Mauerwerk ein, kann das ebenso Schäden verursachen, wie Kletterpflanzen, die Dach, Wasserrinne und Rolladenkästen einnehmen. Aus diesem Grund müssen Kletterpflanzen regelmäßig zurück geschnitten werden.

Voraussetzung für Kletterpflanzen

Damit auch die Hausfassade nicht durch selbstklimmende Kletterpflanzen beschädigt wird, muss sie einige grundlegende Eigenschaften haben. So darf sie weder Risse noch aufgesprungene Fugen aufweisen, in welche die Pflanzentriebe eindringen können. Außerdem eignen sich verputzte Hausfassaden nicht für alle Kletterpflanzen: Die Selbstklimmer haften sich mit viel Kraft an die Wand und hinterlassen im weichen Putz tiefe Spuren, die sich nur mit viel Aufwand beheben lassen. Außerdem besteht die Gefahr, dass der Putz das Gewicht der Pflanze nicht halten kann und sich ablöst. Gerüstkletterpflanzen, die sich an korrekt angebrachten Kletterhilfen hochziehen, stellen im Gegensatz zu selbstklimmenden Pflanzen keine Gefahr für die Fassade da.

Neben der Fassadenbeschaffenheit sollte man in der Planungsphase auch berücksichtigen, ob die vorgesehene Hausseite den individuellen Bedürfnissen der gewünschten Kletterpflanze nach Licht, Klima und Bodenbeschaffenheit entspricht.

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