Auf dem Weg zum Olymp

Kulturprojekt "Hindemith? Her damit!" in der Endrunde des bundesweiten Wettbewerbs. Entscheidung am 14. Mai
Fachgespräch in Görlitz: Schüler und Projektleiter mit GMD Mark Rohde (r.)(Foto: Münchner Schulstiftung – Ernst v. Borries ) (PresseBox) (München, ) Bereits zum vierten Mal hat sich das Obermenzinger Gymnasium mit einem Kulturprojekt am Wettbewerb "Kinder zum Olymp" der Kulturstiftung der Länder beteiligt und ist damit auch zum vierten Mal bis in die Endrunde gelangt. Am 14. Mai entscheidet die Jury in Berlin. 42 Projekte in der Sparte Musik haben die Endrunde erreicht, vier davon können einen Geldpreis von je 1.000 Euro erhalten. Die Preisverleihung findet am 10. September 2012 im Konzerthaus in Berlin statt.

Seit 2005 zeichnet "Kinder zum Olymp" beispielhafte Kooperationen von Schulen und kulturellen Einrichtungen aus. Am 8. Wettbewerb haben sich in diesem Jahr 750 Projekte beteiligt. Mit den Projekten "Siggie.06.de", "Neue Töne! Finden Bläser Klasse!" und "Kosmos Messiaen" hatte das Obermenzinger Gymnasium in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der Bayerischen Staatsoper und den Münchner Philharmonikern erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen, auch wenn es bislang noch nicht mit einem Preis ausgezeichnet wurde.

Im Projekt "Hindemith? Her damit!" konzipierten die Schülerinnen und Schüler die Präsentation eines Schulkonzertes der Münchner Philharmoniker: Im Musikunterricht, bei einer Exkursion ins Theater Görlitz und bei Probenbesuchen setzten sie sich mit dem musikalischen Werk des deutschen Komponisten Paul Hindemith auseinander, entwarfen Konzepte, Texte sowie Präsentationen für das Konzert und begleiteten die jugendlichen Konzertbesucher schließlich mit szenischer, multimedialer Moderation bei der Rezeption der Sinfonie.

Dabei wurden unterschiedliche fachliche Aspekte (z. B. Matthias Grünewald und der Isenheimer Altar, Hindemiths Künstleroper "Mathis der Maler", die Bauernkriege in Deutschland, Programm und musikalische Form der "Mathis"-Sinfonie, Paul Hindemiths Biografie und die nationalsozialistische Musik- und Kulturpolitik etc.) in der Form eines dramatisierten Podiumsgespräches zwischen den jeweiligen "Experten" vorgestellt. Das Orchester saß ebenfalls auf dem Podium und trug mit ausgewählten Musikbeispielen zur Werkanalyse bei, dazu wurden strukturelle Erläuterungen bzw. die behandelten Bildmotive aus dem Isenheimer Altar projiziert. Am Abschluss stand eine Aufführung der vollständigen Sinfonie.

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