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Die neuen Aufsteiger: Social Networker sind erfolgreicher im Job
(PresseBox) (Hamburg, ) .
- Europäische Studie von Google zeigt: Erfolgreiche Mitarbeiter sind mit hoher Wahrscheinlichkeit aktive Nutzer sozialer Tools

Wer im Berufsleben soziale Werkzeuge wie Facebook, Twitter und Google+ aktiv einsetzt, ist erfolgreicher. Das ist das Ergebnis einer umfassenden europäischen Studie des Marktforschungsinstituts Millward Brown im Auftrag von Google. 2.700 Berufstätige in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien und Schweden wurden befragt, wie sie soziale Tools (1) in Unternehmen nutzen und welche Auswirkungen diese auf ihren Arbeitsalltag und ihre Karriere haben.

Die Ergebnisse zeigen, dass soziale Tools keineswegs reine Zeitverschwendung sind. Im Gegenteil: Sie helfen Mitarbeitern dabei, die Karriereleiter schneller zu erklimmen. So wurden 86 Prozent der sogenannten häufigen Nutzer (in Deutschland: 79 Prozent) kürzlich befördert, und 72 Prozent (D: 63 Prozent) gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer baldigen Beförderung aus. Im Vergleich: Bei den Befragten, die auf den Einsatz von Social Tools verzichten, gaben dies nur 61 beziehungsweise 39 Prozent an (D: 54 bzw. 33 Prozent).

Die häufigen Nutzer (2) von sozialen Tools sind außerdem glücklicher mit ihrer Arbeit: Mehr als ein Drittel (38 Prozent; D: 29 Prozent) von ihnen äußern sich sehr zufrieden mit ihrem Job, und 64 Prozent (D: 62 Prozent) würden ihre Firma aller Wahrscheinlichkeit nach als Arbeitgeber weiterempfehlen. Nicht-Nutzer dagegen äußerten sich nur zu 18 Prozent als sehr zufrieden mit ihrem Job, nur 42 Prozent würden ihre Firma empfehlen (D: 22 bzw. 47 Prozent).

Michael Korbacher, Head of Google Enterprise DACH, sagt: "Mitarbeiter sind wertvolle Botschafter von Unternehmen. Sie erwarten, da sie privat soziale Medien wie etwa Facebook, Google+ oder Twitter bereits selbstverständlich nutzen, dies auch in ihrem beruflichen Umfeld tun zu können. Geben Unternehmen ihren Mitarbeitern diese Möglichkeit, profitieren alle Seiten davon."

Die Studie zeigt weiter, dass ein Drittel der "Social Networker" dies täglich zu beruflichen Zwecken tut (D: 32 Prozent). Nach eigener Einschätzung sind sie dadurch um 20 Prozent (D: 18 Prozent) produktiver und effizienter. Ihrer Aussage zufolge sind die wichtigsten Gründe für die Nutzung sozialer Instrumente:

- Personen, Informationen oder Expertise schneller finden (EU: 41 Prozent, D: 42 Prozent)
- die Zusammenarbeit und den Austausch von Know-how verbessern (EU: 37 Prozent, D: 36 Prozent)
- persönliche Netzwerke aus- und berufliche Partnerschaften aufbauen, das eigene Profil schärfen und Communities schaffen (EU: 34 Prozent, D: 30 Prozent)
- die Menge und den Umfang von E-Mails reduzieren (EU: 31 Prozent, D: 27 Prozent)

Leitende Angestellte in Europa verwenden soziale Tools häufiger als Junior-Manager: 71 Prozent (D: 78 Prozent) nutzen sie mindestens einmal pro Woche, wohingegen dies nur 49 Prozent (D: 49 Prozent) der befragten Nachwuchskräfte tun.

Michael Korbacher: "Es dauert nicht mehr lange und der Online-Austausch wird in unserem Arbeitsleben ebenso selbstverständlich sein wie in unserem Privatleben. Soziale Netzwerke ermöglichen uns nicht nur, Kontakte schneller herzustellen und intelligenter zu arbeiten. Vielmehr sorgen sie für eine insgesamt ganz neue Art zu arbeiten: Wir erweitern damit unsere Perspektive und unseren Horizont - und können uns von anderen inspirieren lassen."

Die wichtigsten Ergebnisse für Deutschland auf einen Blick:

Mitarbeiter, die soziale Tools häufig nutzen, sind
- erfolgreicher:

- 79 Prozent wurden kürzlich befördert.
- 63 Prozent gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Beförderung aus. Im Vergleich: Knapp die Hälfte (54 Prozent) der Mitarbeiter, die auf die Nutzung sozialer Tools verzichten, sind kürzlich befördert worden. Nur ein Drittel von ihnen rechnet mit einer Beförderung.
- Ein Zehntel von ihnen hat in den letzten fünf Jahren mehr als drei Beförderungen beziehungsweise einen neuen Arbeitsplatz erhalten. Bei den Nicht-Nutzern liegt der Anteil bei lediglich 1 Prozent.
- Sie arbeiten mit einer mehr als doppelt so hohen Wahrscheinlichkeit in schnell wachsenden Unternehmen als sogenannte Nicht-Nutzer.

- zufriedener:

- Mehr als ein Viertel (29 Prozent) äußern sich sehr zufrieden mit ihrem Job. Dies gilt nur für 22 Prozent der Befragten, die auf die Nutzung sozialer Tools verzichten.
- 62 Prozent würden ihren Arbeitgeber sehr wahrscheinlich weiterempfehlen. Bei den Nicht-Nutzern sind es 47 Prozent.
- 59 Prozent geben an, dass ihre Arbeit im Vergleich zu den Tätigkeitsfeldern ihrer Kollegen interessanter ist, dies gilt nur für 41 Prozent derjenigen, die nie soziale Tools verwenden.

- produktiver:

- Sie geben an, dank der Nutzung sozialer Tools sei ihre Produktivität und Effizienz um 18 Prozent gestiegen.
- Mehr als die Hälfte (52 Prozent) sagt, dass Social Tools dem Unternehmen helfen, Ideen und Gedanken von räumlich getrennten Teams einfacher zusammenzuführen.

(1) Hierzu zählen Facebook, Twitter, Google+, LinkedIn sowie interne soziale Tools wie Yammer und Chatter.
(2) Häufige Nutzer verwenden Social Tools jeden Tag oder fast jeden Tag.

Die Methode
Die Studie führte Millward Brown zwischen dem 24. Februar und 14. März 2012 durch. 2.700 Berufstätige nahmen an der Online-Umfrage teil, die Anzahl der Interviews im Ländervergleich ist wie folgt: Frankreich (502), Deutschland (520), Italien (305), Niederlande (303), Spanien (300), Schweden (250), Großbritannien (520). Alle Befragten arbeiten in Vollzeitstellen sowie nicht-handwerklichen Bürojobs und haben die Möglichkeit, am Arbeitsplatz auf soziale Medien für berufliche Zwecke zuzugreifen. Sie repräsentieren Unternehmen mit mindestens 50 (wenn der Betrieb von einem einzigen Standort aus operiert) oder 25 (wenn das Unternehmen mehrere Standorte hat) Mitarbeiter.

Über Millward Brown
Millward Brown, eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen, zählt global zu den Experten für Werbung, Marketing, Kommunikation, Medien und Markenwertforschung. Durch ein integriertes Angebot an erprobten qualitativen und quantitativen Marktforschungsinstrumenten unterstützt Millward Brown seine Kunden beim Aufbau starker Marken und Dienstleistungen. Das Unternehmen ist Teil der Kantar Gruppe, dem weltweiten größten Netzwerk für Forschung, Insights und Marketingberatung. Derzeit hat Millward Brown mehr als 79 Niederlassungen in 51 Ländern. In Deutschland ist das Unternehmen in Frankfurt am Main, Hamburg und in München vertreten. Millward Brown gehört zur WPP Group (NASDAQ), einer der weltweit größten Agenturholdings. Weitere Informationen finden Sie unter www.millwardbrown.com und www.wpp.com

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