Dank Polytec dem Higgs auf der Spur

(PresseBox) (Waldbronn, ) Auch wenn Lasersensoren von Polytec keine Elementarteilchen erfassen können, so bringen sie deren Erforschung am LHC (Large Hadron Collider) des CERN weiter voran.

Das CERN nutzt die einmaligen Eigenschaften des RSV-150 Remote Sensing Vibrometers, eines hochempfindlichen tragbaren Laser-Interferometers, um einen einwandfreien Betrieb des Teilchenbeschleunigers zu gewährleisten. Die Anforderungen des CERN sind hoch: Wegen der auftretenden radioaktiven Strahlung soll das Schwingverhalten von Teilen der Anlage aus mindestens 40 m Entfernung gemessen werden. Die erwartete Frequenz liegt bei über 1 Megahertz.

Durch die Entwicklung einer speziellen Auswerteelektronik erreicht das Schwingungsmesssystem, das besonders für Messungen auf Distanzen von über 300 m konzipiert ist, jetzt eine Bandbreite von 2 Megahertz.
Nicht nur das CERN wird bei der Suche nach dem Higgs-Teilchen von der Leistungsfähigkeit des RSV-150 profitieren. Weitere Anfragen aus dem Bereich der zerstörungsfreien Prüfung zeigen, dass die berührungslose Messung hoher Frequenzen aus der Distanz für viele Anwendungen von großem Nutzen ist.
Für alle, die nicht nach dem Higgs-Teilchen suchen, wird die serienreife Hochfrequenzversion des RSV-150 Remote Sensing Vibrometer ab Juni 2012 verfügbar sein.

Mehr Info: www.polytec.de/rsv

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