Vergleich: Auch kleine Motoren sind durstig

Downsizing lohnt sich nur begrenzt
(PresseBox) (Stuttgart, ) Lohnt sich beim Autokauf die Entscheidung für die immer häufiger angebotenen kleineren Motorisierungen? Nur zum Teil, ergab ein Vergleichstest der Zeitschrift auto motor und sport. Die Redaktion testete die Zwei- und Vierzylinderversionen des Fiat Panda und stellte fest, dass auch der kleine Panda teilweise einen großen Durst hat. Immerhin beschleunigt der Zweizylinder Twinair drei Sekunden schneller als der Vierzylinder von Null auf 100. Aber die größere Spritzigkeit schlägt sich in einem teilweise höheren Verbrauch nieder. Auf der Landstraße braucht der Zweizylinder 6,2 Liter Benzin auf 100 Kilometer, der größere Vierzylinder nur 5,8 Liter. In der Stadt liegt dagegen der Twinair mit 7,2 Liter deutlich unter dem Panda 1.2 mit 8,6 Litern.

Will man den Fiat bei Volllast zügig auf der Autobahn fahren, dann kann der Twinair auch mal bis zu elf Litern verbrauchen, der 1.2 aber nur 8,7 Liter. Mit einem Testverbrauch 6,9 Litern liegt der Zweizylinder Turbo bei etwas spritzigeren Fahrleistungen 0,3 Liter unter dem Panda 1.2. Nach offiziellen Fiat-Angaben soll der Twinair einen Liter weniger verbrauchen als der Vierzylinder.

0,7 Liter sparen BMW-Fahrer, wenn sie sich im Fünfer BMW für die kleinere Version entscheiden. Im Test brauchte der BMW 528i mit vier Zylindern 6,4 Liter Super, während der größere Sechszylinder 7,1 Liter verlangte. Je schneller die beiden Autos jedoch unterwegs sind, umso geringer wird der Vorsprung des kleineren Motors, der bei sehr schneller Fahrweise sogar mehr verbraucht als der Sechszylinder. Im Test verbraucht der 528i schon auf der Landstraße mit 9,2 Litern Super etwas mehr als der 530i mit 8,8 Litern. Auf der Autobahn wird der Unterschied mit 18,6 zu 17,9 Litern noch etwas größer. Allerdings bietet der 528i deutlich spritzigere Fahrleistungen und beschleunigt schneller als sein größerer Bruder.

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