DiaLOG 60 "vor Ort": Wenn Logistik Leben rettet am 19.06.2012

(PresseBox) (Dortmund, ) Großbrände, Massenveranstaltungen, Industrieunfälle - Einsätze der Feuerwehr finden in der Regel unter extremen Bedingungen statt und sind fast immer zeitkritisch. Oft stehen Menschenleben und hohe Sachwerte auf dem Spiel. Umso wichtiger, dass jeder Einsatz optimal abläuft und die richtigen Fahrzeuge, Equipment und Experten schnell am richtigen Ort sind. Eine besondere logistische Herausforderung, zumal kaum ein Einsatz dem anderen gleicht. Aber auch bei geplanten Einsätzen, wie zum Beispiel eine Meisterfeier mit über 200.000 Menschen ist der logistische Aufwand enorm: Personaleinsatzplanung, Verfügungsräume, Stromnetz für Einsatzfahrzeuge, alles muss koordiniert werden um im Notfall reibungslos zu funktionieren. Die Feuerwehr tritt aber auch als Dienstleister für die Logistikbranche auf, insbesondere bei großen Lagerhallen, die oftmals besondere Anforderungen stellen.

Beim 60. DiaLOG möchten wir Ihnen gemeinsam mit unserem Mitveranstalter Wirtschaftsförderung Dortmund einen exklusiven Einblick in die Arbeit der Berufsfeuerwehr Dortmund geben. Wir freuen uns sehr, dass wir dafür den Leiter der Feuerwehr Dortmund, Dipl.-Ing. Dirk Aschenbrenner gewinnen konnten. Zudem bekommen die Teilnehmer mit als erste Gelegenheit, die neue Feuer- und Rettungswache 1 und das Lage- und Führungszentrums (LFZ) nördlich des Hauptbahnhofs zu besichtigen. Im Mai 2008 hatte der Rat der Stadt Dortmund den Neubau und damit eine der modernsten Leitstellen in ganz Deutschland beschlossen.

DiaLOG 60 "vor Ort"
Wenn Logistik Leben rettet
Logistische Herausforderungen der Feuerwehr Dortmund
Besuch der neuen Feuer- und Rettungswache 1
19. Juni 2012
18:30 Uhr - ca. 21:30 Uhr
Feuer- und Rettungswache 1
Steinstraße 25, 44147 Dortmund

Die Feuerwehr Dortmund - das sind rund 1500 haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrleute - bewältigt jährlich über 100.000 Einsätze, das bedeutet statistisch gesehen, alle 5 Minuten ein Alarm. Im vergangenen Jahr wurden mit 150 Einsatzfahrzeugen, die auf 9 Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr und in 19 Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr stationiert sind, bei Brandeinsätzen und Hilfeleistungen 342 Menschen aus lebensbedrohlichen Lagen gerettet und Sachwerte in Höhe von über 100 Millionen Euro erhalten.

Ein besonderes Einsatzgebiet der Feuerwehr Dortmund ist die Sicherheitsforschung. Bereits 2010 hat die Analytische Task Force (ATF) zur Analyse von atomaren und chemischen Stoffen ihre Arbeit aufgenommen. Mit dem Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie (IFR) beteiligt sich die Feuerwehr Dortmund an der nationalen und internationalen Sicherheitsforschung und verfügt somit immer über einen sehr aktuellen Wissensstand.

Dirk Aschenbrenner wurde im Mai 2009 zum neuen Leiter der Dortmunder Feuerwehr ernannt. Aschenbrenner war seit April 2003 einer der beiden Vertreter von Feuerwehrchef Klaus Schäfer. Ltd. Branddirektor Dirk Aschenbrenner ist damit der neunte Feuerwehrchef seit der Gründung der Dortmunder Berufsfeuerwehr im Jahre 1901.

ACHTUNG: Die Teilnehmerzahl für diese Veranstaltung ist aus organisatorischen Gründen begrenzt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 14.06.2012 per E-Mail (hagemeier@tzdo.de) oder Telefon (0231/4779760). Die Teilnahme erfolgt nach Eingang der Anmeldungen. Sollten Sie trotz Anmeldung verhindert sein, bitten wir um frühzeitige Rückmeldung, um den Platz anderweitig vergeben zu können.

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