Energiewende beflügelt Windkraftprojektierer

Wegweisend für die Windkraftplanung an Waldstandorten ist der Windpark Klosterkumbd, den ABO Wind 2011 im Hunsrück errichtet hat. Die sechs Windenergieanlagen vom Typ REpower 3.4M104 mit einer Nennleistung von jeweils 3,4 Megawatt produzieren an dem Waldstandort jährlich rund 39 Millionen Kilowattstunden Strom – das entspricht dem Bedarf von mehr mehr als 11.000 durchschnittlichen Haushalten (PresseBox) (Wiesbaden, ) .
- ABO Wind steigert Gewinn und Umsatz
- Deutschland ist Motor des Aufschwungs
- Neue Planungsbüros öffnen in Nürnberg und Hannover
- Größter ABO Wind-Park in Irland errichtet
- Spanisches 50-Megawatt-Projekt verkauft
- Biogaseinspeisung ins Erdgasnetz

Der politische Wille, die Energieversorgung europaweit auf eine zukunftsfähige Grundlage zu stellen, beflügelt das Geschäft der ABO Wind. Das Unternehmen widmet sich hauptsächlich der Projektierung von Windparks im Binnenland. Der Jahresüberschuss der ABO Wind AG hat 2011 mit rund 7,5 Millionen Euro einen Rekordwert erreicht - nach 3,2 Millionen Euro im Vorjahr. Begünstigt wurden die hohen Erträge durch das niedrige Zinsniveau. Auch das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung auf Konzernebene kann sich mit rund 4,2 Millionen Euro sehen lassen. Im Geschäftsjahr 2010 war der Konzerngewinn aufgrund eines einmaligen Effekts mit knapp 6,9 Millionen Euro noch höher ausgefallen.

Volkswirtschaftlich ist die Windkraftnutzung an Land der mit großem Abstand günstigste Weg, klimafreundlich und ohne Strahlungsrisiken Strom zu erzeugen. Strom aus Photovoltaik oder Windkraft auf hoher See ist wesentlich teurer. Damit ist das Kerngeschäft der ABO Wind die Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Insbesondere in der Mitte und im Süden Deutschlands, wo ABO Wind auf langjährige Kooperationen und gute Referenzen zurückgreifen kann, hat der Ausbau der Windenergie in den vergangenen Monaten deutlich an Fahrt aufgenommen.

Technischer Fortschritt und politischer Wille prägen Geschäft in Deutschland

Die rasante Entwicklung der Windkrafttechnik ermöglicht eine wirtschaftliche Stromerzeugung auch an Standorten mit lediglich mittleren Windverhältnissen. Eine einzelne moderne Anlage auf einer Nabenhöhe von 120 bis 140 Metern und mit einem Rotordurchmesser von rund 100 Metern produziert dort genug Strom, um bilanziell 1.500 durchschnittliche Haushalte zu versorgen. Viele Regionen - auch weit abseits der windstarken Küsten - haben in Deutschland das Potenzial, einen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz zu leisten und dabei zugleich die regionale Wertschöpfung zu stärken. Immer mehr Bürger und Politiker sind willens, dieses Potenzial zu nutzen und auch eine Veränderung des Landschaftsbildes zu tolerieren.

Stadtwerke weiten Erzeugungskapazitäten aus

Noch stärker als die Zahl der Projekte wächst die Nachfrage der Investoren, die Windparks betreiben möchten. So nutzen immer mehr Stadtwerke die Energiewende, um eigene Erzeugungskapazitäten zu schaffen. Die dezentralen und umweltfreundlichen Windparks stellen für die Versorger ein imagefördern des und langfristig werthaltiges Investment dar. Die Marktpreise für professionell geplante Windparks haben sich auf hohem Niveau stabilisiert.

ABO Wind baut Projektentwicklung in Deutschland weiter aus

Bereits seit rund zwei Jahren ist Deutschland der Motor für die positive Geschäftsentwicklung der ABO Wind. In diesem Zeitraum hat das Unternehmen die Zahl der Mitarbeiter, die sich um Planung, Bau und Netzanbindung deutscher Windparks kümmern, auf aktuell 46 Kolleginnen und Kollegen verdreifacht. Insgesamt beschäftigt ABO Wind mittlerweile in Europa sowie Südamerika annähernd 200 Mitarbeiter.

In Deutschland wird das Wachstum in den nächsten Monaten noch zunehmen: Geplant ist, in Hannover und in Nürnberg neue Niederlassungen zu eröffnen und das Berliner Büro aufzustocken. Der Erfolg der ABO Wind gründet darauf, mit kompetenten und zuverlässigen Fachleuten in enger Kooperation mit den politisch Verantwortlichen vor Ort den Ausbau erneuerbarer Energien voranzubringen. Dazu ist eine starke Präsenz in den Regionen unerlässlich.

Größter Windpark in Irland errichtet

Im vergangenen Jahr hat ABO Wind Windparks mit einer Nennleistung von gut 100 Megawatt in Betrieb genommen - darunter das bislang größte Projekt der Firmengeschichte im irischen Glenough (32,5 Megawatt).

Positive Signale aus Frankreich / Licht und Schatten in Spanien / Premiere in Bulgarien

Das Frankreich-Geschäft, das in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Widersprüche erschwert wurde, entwickelt sich seit einigen Monaten erfreulich. So befindet sich ein 16-Megawatt-Projekt in Lothringen im Bau und wird noch im Sommer in Betrieb genommen. Weitere Projekte folgen kurzfristig. In Irland beginnt der Bau eines 15-Megawatt-Parks ebenfalls noch in diesem Jahr - der dann dritte irische Windpark der ABO Wind geht 2013 in Betrieb.

In Großbritannien profitiert ABO Wind davon, 2011 im schottischen Hochland einen ersten Windpark in Betrieb genommen zu haben. Der Erfolg erleichtert nun die Akquise neuer Projekte. Das Planungsteam in Edinburgh wurde binnen eines Jahres auf sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verdoppelt. Für die Jahre 2013 und folgende ist mit der Realisierung weiterer Projekte auf der Insel zu rechnen.

In Spanien hat ABO Wind 2011 einen 50-Megawatt-Park in Andalusien an einen lokalen Investor veräußert, der das Projekt nun errichtet und noch in diesem Jahr in Betrieb nimmt. Die Entwicklung neuer Projekte in Spanien wird dadurch erschwert, dass die Regierung vorerst keine neue Regelung zur Einspeisevergütung in Kraft setzt.

Weiterhin ausbleibende regulatorische Rahmenbedingungen zur Stromeinspeisung behindern auch in Argentinien den Ausbau der Windkraft. Aufgrund hervorragender Windbedingungen könnte dort zu günstigen Konditionen Strom erzeugt werden, den das Land dringend benötigt. ABO Wind hat sich Flächen gesichert, um einige hundert Megawatt zu errichten, sobald die Voraussetzungen geschaffen worden sind.

In Bulgarien errichtet ABO Wind aktuell den ersten Windpark. Die beiden Zwei-Megawatt-Anlagen am südöstlichen Ausläufer des Balkangebirges stehen kurz vor der Inbetriebnahme.

Erste Biogasanlage mit Gaseinspeisung errichtet

Im kleineren Geschäftsfeld Bioenergie hat ABO Wind 2011 erstmals in Sachsen-Anhalt eine Biogasanlage errichtet, die ins Erdgasnetz einspeisen wird. Die technische Umsetzung der Direkteinspeisung ist noch in Arbeit, bis dahin wird das Biogas vor Ort in Strom und Wärme umgewandelt. Das auf eine Kollegin und drei Kollegen ausgeweitete Team verfolgt mehrere interessante Ansätze, um auf Grundlage des Anfang 2011 novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das einen höheren Gülleanteil sowie größere Leistung begünstigt, weitere Biogasanlagen zu errichten.

Gute Perspektiven für Deutschland und darüber hinaus

Nach den gut 100 Megawatt Windkraft, die ABO Wind 2011 errichtet hat, ist im laufenden und in den kommenden Jahren mit weiteren deutlichen Zuwächsen zu rechnen. Allein 2011 hat ABO Wind europa-weit neue Projekte im Umfang von 600 Megawatt akquiriert - davon 250 Megawatt in Deutschland. Insgesamt arbeitet das Unternehmen aktuell an europäischen Windparks mit deutlich mehr als 1.500 Megawatt.

Die Unternehmensgruppe errichtet 2012 voraussichtlich 140 Megawatt. ABO Wind ist dafür gerüstet, in den nächsten Jahren die Energiewende in Deutschland und darüber hinaus mit zu gestalten. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, die Kompetenzen in allen Abteilungen des Unternehmens deutlich zu stärken. Auf dieser Basis ist ABO Wind in der Lage, die Projektvolumina in den nächsten Jahren weiter zu steigern und das Geschäft auf weitere Länder auszuweiten. Die Vorbereitungen dafür haben begonnen.

Kontakt

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7
D-65195 Wiesbaden
Alexander Koffka
ABO Wind AG
Leiter PR

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