Google startet World Wonders Project

(PresseBox) (Hamburg, ) Der Kölner Dom zählt zu den berühmtesten Stätten des Weltkulturerbes - und lässt sich ab sofort auf faszinierende Art und Weise auf einer neuen Plattform für digitalisierte Kultur erleben: Googles World Wonders Project ist heute gestartet. Mittels Googles Street-View-Technologie können Besucher ein breites Spektrum an 132 Stätten in 18 Ländern virtuell besuchen, erkunden und auf neuen Wegen entdecken. Darunter auch Stonehenge, die Ausgrabungsstätten von Pompeji und die historischen Tempel von Kyoto. Die Website des World Wonders Project bietet zudem Googles 3D-Modelle und YouTube-Videos sowie offizielle Informationen und Fotos der jeweiligen Projektpartner.

Gemeinsam mit Partnern wie der UNESCO, dem World Monuments Fund, Getty Images und Ourplace ist es das Ziel des World Wonders Project, mittels verschiedener Technologien und Informationen zum Erhalt der Weltkulturerbestätten beizutragen.

Street View ist in mittlerweile 39 Ländern verfügbar und erweist sich als eine enorm beliebte Funktion von Google Maps. Mit Hilfe der Panoramaaufnahmen auf Straßenniveau lassen sich öffentliche Straßen und Plätze virtuell erkunden. Partnerschaften und verbesserte Kameratechnologien ermöglichten im Rahmen des World Wonder Project auch Fotoaufnahmen abseits der Straßen an einigen der kulturell wichtigsten Stätten der Welt.

Das World Wonders Project ist eine innovative Informationsquelle für Bildungszwecke. Schüler, Studenten und Wissenschaftler können das Material für virtuelle Studienreisen einsetzen. Eine Auswahl an Paketen mit Lehrmaterial steht auch zum Herunterladen für die Verwendung im Unterricht bereit. Online lassen sich die Inhalte der Website zudem mit Freunden teilen und gemeinsam nutzen.

Das World Wonders Project ist Teil von Googles Engagement, Kultur online zu bewahren und den Zugang für ein möglichst großes Publikum zu erleichtern. Unter der Federführung des Cultural Institute hat das Unternehmen hochauflösende Bilder der Schriftrollen vom Toten Meer veröffentlicht, die Archive berühmter Persönlichkeiten wie Nelson Mandela digitalisiert und präsentiert tausende Kunstwerke im Rahmen des Art Project.

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Mehr über World Wonders ist auf einem neuen YouTube-Kanal veröffentlicht. Erkunden lässt sich das Projekt auf www.google.com/worldwonders.

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Steve Crossan vom Google Cultural Institute sagt: "Google engagiert sich für den Schutz und die Förderung alle Arten von Kultur im Internet. Das World Wonders Project erweckt eine Vielzahl historischer Welterbestätten zum Leben und macht sie auf neuartige Art und Weise der Weltöffentlichkeit zugänglich."

Bonnie Burnham, President des World Monuments Fund: "Der World Monuments Fund freut sich, als Partner den Start des World Wonders Project zu begleiten. Die Arbeit des WMF zur Bewahrung des Weltkulturerbes ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Mission. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass diese Stätten dringend bewahrt werden müssen. World Wonders ist eine ideale Möglichkeit, um möglichst viele Menschen über die aufwändige Arbeit zum Erhalt der wertvollsten Stätten der Welt zu informieren."

Matthew Butson, Vice President, Hulton Archive bei Getty Images: "Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Google im Dienste des World Wonders Project. Dieses ist eine einzigartige Möglichkeit für Menschen rund um den Globus, faszinierende Orte und Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Unsere Archivkollektion mit über 80 Millionen Bildern wird es uns ermöglichen, Inhalte auszuwählen und zu kuratieren, um umfassende Einblicke und Hintergrundinformationen zu diesen Stätten bereitzustellen - und um die Geschichten zu erzählen, die hinter ihnen und dem Weltkulturerbe stehen."

Tom Greaves, Executive Director von CyArk: "CyArk freut sich, das World Wonders Project mit 3D-Bildern von Pisa und Pompeji zu unterstützen. Dieses Projekt erhöht die Reichweite unserer Mission zum digital Schutze der Stätten des Weltkulturerbes, um dieses Erbe für alle Menschen zugänglich und erlebbar zu machen."

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