Technology Review über ein komponierendes Keyboard

Musik aus der Komponiermaschine
Das Titelbild der aktuellen Technology-Review-Ausgabe 6/2012
(PresseBox) (Hannover, ) Zwei Noten und eine vorgegebene Grundstimmung wie "fröhlich" reichen - schon komponiert das Keyboard von selbst: Forscher von der US-amerikanischen Cornell University haben eine Maschine entwickelt, die durchaus akzeptable Musik abliefert, schreibt das Magazin Technology Review in der Juni-Ausgabe.

Beim Grundklang "fröhlich" entstehen eher Dur-Variationen mit heiterem Rhythmus, bei "sanft" kommen gesetztere Moll-Töne heraus. Aus den zwei gespielten Noten erzeugt das Keyboard mit Hilfe einer Markowschen Wahrscheinlichkeitsmatrix die eigentliche Melodie: eine zufällige Tonfolge, die trotzdem harmoniert. Danach fügt das Keyboard Akkorde hinzu, die klanglich passen, aber auch zufällig sind, damit keine Monotonie entsteht.

Die Komponiermaschine besteht aus einem günstigen 23-Tasten- Keyboard, an das die Elektrotechniker Charong Chen und Siyu Zhan einen Microcontroller gekoppelt haben. Man kann auch den Microcontroller mit einer eigenen, fertigen Melodie trainieren. Dabei nutzt die Maschine mathematische Vorgaben, die man für Neukompositionen verwenden kann. Ob es das "smarte Piano" zu kaufen geben wird, ist noch unklar. Zunächst diente es als studentisches Abschlussprojekt.

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Anja Plesse
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