BHT warnt vor weiterem Anstieg der EEG-Umlage

Traublinger: "Belastungsgrenze erreicht"
(PresseBox) (München, ) Der Bayerische Handwerkstag warnt vor einem weiteren Anstieg der Erneuerbare Energien-Umlage (EEG). "Die Belastungsgrenze für Mittelstand und Verbraucher ist erreicht. Sie finanzieren die Förderung der erneuerbaren Energien bereits jetzt über Gebühr. Es kann nicht sein, dass sie immer wieder aufs Neue zur Kasse gebeten werden, um industrielle Großverbraucher zu entlasten", kritisiert Heinrich Traublinger, MdL a. D., Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT). Volker Kauder, MdL, Fraktionschef der CDU/CSU im Bundestag, hatte kürzlich eine Erhöhung der EEG-Umlage auf über fünf Cent pro Kilowattstunde nicht mehr ausgeschlossen.

Die Belastung durch die EEG-Umlage erhöhte sich von 2009 auf 2012 bereits um über 200 Prozent auf 3,592 Cent pro Kilowattstunde. Das können bei einem größeren, energieintensiven Handwerksunternehmen schnell zehntausende Euro sein. Das bayerische Handwerk fordert daher, Entlastungsmöglichkeiten für Unternehmen stärker auf mittelständische Energieverbraucher zuzuschneiden. So sollte die Entlastungsstaffel bereits bei 0,1 Gigawattstunden (GWh) beginnen. Bisher ist dies erst bei einem Strombezug von 1 GWh der Fall. Traublinger: "Die Bundesregierung muss endlich handeln. Sonst leidet die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands massiv."

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