Droht Euro-Kollaps noch im Juni?

Fahrplan zum Euroaustritt wurde bereits im März veröffentlicht. Drachme laut Handelsblatt schon gedruckt.
(PresseBox) (Leipzig, ) Seit April ist der Euro um sieben Prozent auf derzeit etwa 1,25 US-Dollar gefallen. Die Mehrheit der Experten erwartet weitere Schwäche der Währung, aber keinen freien Fall. Douglas Borthwick, Chef-Trader der FX-Trading Firma Faros Trading sagte CNN, der Euro werde zwar fallen, aber „es wird keinen Overnight Kollaps geben“.

Andere bereiten sich inzwischen aufs Drama vor. „Die viel beschriebene Euro - Dämmerung ist längst schon Geschichte.“ schreibt etwa Udo Piasetzky vom Deutscher Rentenschutzbund und erwartet soziale Explosionen. Der amerikanische Groß-Investor George Soros gibt dem Euro noch drei Monate, andere erwarten den Zusammenbruch der Währung noch im Juni. Laut Handelsblatt werden schon neue griechische Drachmen gedruckt bei der weltgrößten privaten Gelddruckerei nahe Manchester. Der Buschfunk meldet, dass auch die britische Regierung heimlich 50 Milliarden englische Pfund neu drucken ließ, um die englische Währung abzuwerten.

Einer der Stichtage, die unter der Hand genannt werden, ist der 23. Juni. Die Spekulationen schießen ebenso ins Kraut wie die Ängste der betroffenen Bürger und kleinen Unternehmen vor einer Entwertung aller Rücklagen. Die im Buschfunk erwarteten Währungswetten gehen bereits in die Billionen. Dirk Meyer von der Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg, stellte schon in der Ausgabe 6/2012 des ifo Schnelldienst am 30. März einen Fahrplan zum Austritt aus der Eurozone & Einführung eines "Nord-Euro" vor, der im Netz veröffentlicht ist.

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