Carl-Zeiss-Stiftung bewilligt die Forschungsvorhaben von zwei Postdoktoranden

Dr. Jingyi Mao, eine der beiden diesjährigen Preisträger der TU Kaiserslautern für ein Postdoktoranden-Projekt der Carl-Zeiss-Stiftung an ihrem aktuellen Arbeitsplatz, dem Institute of Physics der Chinese Academy of Sciences (Beijing, China) (PresseBox) (Kaiserslautern, ) In der diesjährigen Bewilligungsrunde ihres Programms für die wissenschaftliche Förderung hat die Carl-Zeiss-Stiftung kürzlich die finanzielle Förderung für Projekte von zwei Postdoktoranden der TU Kaiserslautern zugesagt. Beide ausgezeichnete Nachwuchswissenschaftler, Dr. Jingyi Mao und Dr. Yevgenij Nosenko, sind Mitglieder des Landesforschungszentrums OPTIMAS. Die Forschungsvorhaben sind eng in das Kaiserslautern Center for Advanced Spin Engineering CASE eingebunden, das sich als Exzellenzcluster in der Beantragung befindet.

Die Physikerin Dr. Jingyi Mao plant in ihrem Projekt, neue Verfahren zur ultraschnellen Magnetisierungsdynamik komplexer magnetischer Materialien zu entwickeln. Dabei spielt eine neuartige Femtosekunden Lichtquelle im weichen Röntgenbereich (EUV) eine zentrale Rolle, die im Fachbereich Physik der TU Kaiserslautern in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Martin Aeschlimann und Dr. Stefan Mathias in Zusammenarbeit mit der University of Colorado entwickelt wurde. Kürzlich hat Jingyi Mao ihre Dissertation am hochrenommierten Institute of Physics der Chinese Academy of Sciences (Beijing, China) abgeschlossen. Sie wird im Herbst 2012 nach Kaiserslautern kommen, wo ihr Ehemann im Fachbereich Physik bereits seit 2009 tätig ist. Es ist das erklärte Bestreben der TU Kaiserslautern "dual career couple" den Weg zu ebnen, um beide Karrieren in Kaiserslautern voranzutreiben.

Das von Dr. Yevgeniy Nosenko eingeworbene Projekt befasst sich mit Infrarot-Multiphotonen-Spektroskopie und transienter Photofragmentation zur Untersuchung massenselektierter Ionen. In diesem Projekt wird Yevgeniy Nosenko, der von der Goethe-Universität in Frankfurt a.M. nach Kaiserslautern gekommen ist, eine Multilaser-Messmethode weiterentwickeln. Dieses Verfahren findet auch Anwendung im Transregio/Sonderforschungsbereich 3MET (DFG SFB/TRR 88), beispielsweise bei der Charakterisierung magnetischer Moleküle. Seine Arbeiten wird er an der TU Kaiserslautern im Fachbereich Chemie in der Forschungsgruppe für Clusterchemie von Prof. Dr. Gereon Niedner-Schatteburg und PD Dr. Christoph Riehn durchführen.

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