ESI verdoppelt 2011 die Umsätze im Bereich Verbundwerkstoffe

Der Erfolg wird zusätzlich gestützt durch staatliche Förderungen zur Stärkung der R&D-Aktivitäten im Bereich Verbundwerkstoffe
Der Effekt des « Reinforcement Forming » eines Hartflusses am Beispiel eines Nasenkonus’. (Bild: Prof. Andrew Long, University of Nottingham) (PresseBox) (Eschborn, ) ESI Group, wegbereitender und weltweit führender Anbieter von Virtual Prototyping-Lösungen für die Fertigungsindustrie, hat heute bekannt gegeben, dass sich die Lizenz- und Service-Umsätze des Unternehmens im Bereich Virtual Manufacturing & Performance von Verbundwerkstoffen in den letzten zwei Jahren verdoppelt und in den letzten drei Jahren verdreifacht haben.

Dieser Erfolg ist das Ergebnis der fortlaufenden Investition von ESI in die Forschung und Entwicklung und die Schaffung eines Software- und Dienstleistungsportfolios, das erfolgreich die Anforderungen der Verbundwerkstoffe verarbeitenden Industrie abdeckt. Die Composites Simulation Suite von ESI, einschließlich der Software-Tools PAM-FORM und PAM-RTM, ermöglicht Kunden die vollständige Planung und Bewertung ihrer Fertigungsprozesse von Verbundwerkstoffteilen, während mit der Virtual Performance Solution das Verhalten und die Leistung dieser Teile im realen Einsatz vorhergesagt werden kann.

Ein weiterer Aspekt, der zu dem Erfolg beiträgt, ist die weltweite Verfügbarkeit der ESI-Expertise:

- in Asien und Russland, wo der boomende Luftfahrtsektor innovative Verbundwerkstofflösungen verlangt;
- in Deutschland, wo ESI dem Automobilsektor sein Fachwissen im Bereich Leichtbaumaterialien bereitstellt;
- in Europa und Südamerika zur Unterstützung der rasanten Fortschritte in der Windenergie.

Seit der Eröffnung eines eigenen Forschungs- und Entwicklungszentrums in der Nähe von Bordeaux hat das Unternehmen durch wichtige Partnerschaften mit Universitäten und führenden Unternehmen der Branche immer wieder seinen Einsatz für den Wissensausbau im Bereich Verbundwerkstoffe manifestiert. So hat die vor Kurzem geschlossene Partnerschaft zwischen ESI und der University of Nottingham zu einer Erweiterung der Composites Simulation Suite von ESI durch eine Permeabilitätsdatenbank geführt, die es Benutzern ermöglicht, von den jahrelangen Forschungsprojekten auf diesem Sektor zu profitieren.

Professor Andrew Long, Dekan der Fakultät für Ingenieurswissenschaften der University of Nottingham, erklärt dazu: "wir haben seit vielen Jahren mit ESI im Bereich Strömungssimulation, Formgebungssimulation und Auswirkungsmodellierung zusammengearbeitet und halten die Software des Unternehmens für absolut führend im Bereich der Verbundwerkstoffanalyse. Im Laufe dieser Jahre haben wir Techniken zur Bestimmung von Materialkenndaten für die notwendigen Eingabedaten ermittelt, insbesondere die Verstärkungspermeabilität für die Harzflusssimulation. Wir freuen uns sehr, anderen Benutzern einige unserer Daten bereitstellen zu können, ebenso wie nützliche Daten für die Analyse des Herstellungsprozesses von Verbundwerkstoffen. Wir hoffen, dass dies eine weitere Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinschaft aller, die sich mit der Verbundwerkstoffherstellung befassen, fördern wird."

Weitere wichtige Partnerschaften umfassen die enge Zusammenarbeit mit der Universität Dresden und dem IFB Stuttgart, dem PPE (Pôle de Plasturgie de l'Est) sowie Dassault Systèmes in Frankreich und dem Flugzeugkonsortium AVIC der chinesischen Regierung. Um seine führende Position im Bereich Verbundwerkstoffe zu wahren, ist ESI außerdem an mehreren französischen, deutschen und europäischen Projekten beteiligt, unter anderem MAAXIMUS, LYCOS, HIVOCOMP, INFUCOMP, LCM-SMART, RAID-OUTIL, MAI-composites oder MAPPIC3D.

Ferner werden die Forschungsaktivitäten des Unternehmens durch die kürzlich bekannt gegebene finanzielle Unterstützung der französischen Regionalregierung gefördert. Im März dieses Jahres bewilligte die Region Aquitaine 250.000 Euro zur Unterstützung des in der Nähe des "Aerospace Valley" bei Bordeaux gelegenen ESI-Forschungs- und Entwicklungszentrums. In diesem weltweit zu den wichtigsten Forschungs- und Entwicklungsstandorten im Luftfahrtbereich zählenden Zentrum sind u. a. Branchenführer wie Airbus, Dassault Aviation oder EADS-Astrium vertreten.

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