Internationale Spedition Krug setzt auf Verbindung aus Komalog und Spedion

Einbindung von Android-App ersetzt teure festinstallierte Technik / Tablet-PC integrieren in individuelle Schnittstelle zu Komalog / Aufträge aus Speditionssoftware in Trucknavigation übertragbar
Die nordhessische Internationale Spedition Krug setzt auf die Verbindung aus mobiler Telematik und modular aufgebauter Speditionssoftware Komalog (PresseBox) (Alheim / Bielefeld, ) Eine Telematiklösung muss optimal mit einer Speditionssoftware zusammenspielen. Mit der Schnittstellenpartnerschaft zwischen Spedion und dem Bielefelder Soft- und Hardwarehaus Transdata ist dies nun erstmals auch für eine mobile Telematik gegeben. Als eine der ersten Logistikdienst-leister setzt nun die nordhessische Internationale Spedition Krug auf die Verbindung aus mobiler Telematik und modular aufgebauter Speditionssoftware. Ziel der Verbindung ist ein leistungsfähiges Auftrags- und Tourenmanagement. Statt in festinstallierte Bordcomputer investierte der Mehrwertlogistiker dafür in 120 flexible Samsung Galaxy Tabs, die unkompliziert auch Unternehmer in die Disposition mit Komalog integrieren.

„Besonders das Zusammenspiel der beiden Anbieter hat uns beeindruckt. Innerhalb weniger Tage war eine individuell auf unsere Bedürfnisse angepasste Schnittstelle programmiert“, sagt Christian Weber, Controller der Krug Internationale Spedition und Handelsgesellschaft mbH. Die Telematik-App von Spedion läuft auf allen Android-fähigen Endgeräten und liefert zuverlässige Telematikdaten ohne langwierige Installation. „Mit dieser Technik ist es sogar möglich, unsere Unternehmer direkt aus unserer Dispo mit Auftragsdaten zu versorgen oder jederzeit die Sendung zu verfolgen“, so Weber, der beim traditionsreichen Logistikunternehmen aus Nordhessen zuständig ist für die IT.

Nachdem man lange Zeit auf eine festinstallierte Lösung gesetzt hatte, orientierte man sich im letzten Jahr um. „Wir wollen mit einer mobilen Lösung noch flexibler auf Kundenwünsche reagieren, ohne unsere gesamte IT-Architektur zu hinterfragen“, so Weber. Das Gespräch mit Spedion Anfang 2012 über eine mobile Lösung, die über Schnittstellen in die bestehende Speditionssoftware integriert werden kann, passte ins vorher festgelegte Konzept.

Für die Abwicklung von Aufträgen im Bereich Abfallentsorgung und kontraktlogistische Aufgaben für namhaften Kunden wie K+S Kali GmbH setzt man bei Krug schon seit 2002 auf die Speditionssoftware Komalog von Transdata. Die anfallenden Daten des 130 Fahrzeuge umfassenden Fuhrparks sind groß. Um am Dispo-Leitstand bei Auftragsabwicklung nur relevante Daten zu erhalten, können in der Speditionssoftware vorher kritische Parameter wie Ladezeiten schnell und einfach festgelegt werden. So wird nur angezeigt, was der Disponent wirklich braucht. Das spart Zeit und Nerven: „Wir wollen vor allem die Standards wie Ladesituationen oder Routenplanung mit der Technik abbilden. Davon versprechen wir uns verbesserte Arbeitsabläufe in der Dispo“, so Weber.

Somit läuft das komplette Auftragsmanagement automatisiert ab: Einmal in Komalog erfasste Daten können problemlos direkt in die Telematik übertragen werden, ohne dass eine weitere Kommunikation mit dem Fahrer notwendig wird. Ebenso können einmal in Komalog erfasste Aufträge von mehreren Personen ohne Informationsverluste bearbeitet werden. Über die Spedion.App werden diese zudem direkt in Routenplanung und Navigation übertragen.

Weitere Einsparpotentiale erhofft sich der Spediteur durch die Implementierung eines Prämiensystems auf Grundlage der Telemetriedaten. Mit Hilfe eines Tools namens ECO-Analyse werden die Fahrstildaten wie Geschwindigkeit, Drehzahl oder Spritverbrauch gemessen. „Wir prüfen die Einführung des Prämiensystems, um Anreize für umwelt- und ressourcenbewusstes Fahren zu geben“, so Weber.

Weitere Informationen unter: www.transdata.net

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Julius Brockmann
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