Streik bei der Nordwest-Zeitung in Oldenburg

(PresseBox) (Berlin, ) Der Deutsche Journalisten-Verband unterstützt die am heutigen Mittwoch in Oldenburg streikenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nordwest-Zeitung bei ihren Forderungen nach einem Haustarifvertrag und fairen Arbeitsbedingungen für Angestellte und Leiharbeiter. "Es muss gleichen Lohn für gleiche Arbeit geben", mahnt DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken und appelliert an die Geschäftsführung der Nordwest- Zeitung, an den Verhandlungstisch zurück zu kehren.

Mit Aktionen vor dem Pressehaus und einer Boden-Zeitung in der Fußgängerzone verleihen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Redaktion und Verlag ihren Forderungen Nachdruck. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken und der Vorsitzende des DJV-Landesverbandes Niedersachsen Frank Rieger stehen den Streikenden zur Seite. "Wir werden die Aufmerksamkeit bundesweit steigern, wenn sich hier nichts tut", macht Konken deutlich. Aufgerufen zu dem eintägigen Streik haben die Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband und dju in ver.di.

Im vergangenen Jahr hatte sich die Nordwest-Zeitung aus der Tarifbindung verabschiedet. Verhandlungen über einen Haustarifvertrag waren nach drei Sondierungsgesprächen und vier Verhandlungsrunden ergebnislos und ohne einen neuen Termin abgebrochen worden. Mit einem Haustarifvertrag wollen die Gewerkschaften eine schon lange andauernde Ungleichbehandlung von Stammbelegschaft und rund 70 Leiharbeitern im Betrieb beenden und für sichere Tarifbedingungen der Stamm-Belegschaft sorgen.

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Deutscher Journalisten-Verband e.V. Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
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Saskia Brauer
stv. Pressesprecherin
E-Mail: bra@djv.de
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