Kyocera liefert Solarmodule für größte Solarinstallation der Malediven

Japanische Entwicklungshilfe ermöglicht Installationen an 10 öffentlichen Einrichtungen mit einer Gesamtleistung von 675 kWp
Hiriya School (PresseBox) (Kyoto/Neuss, ) Die Republik Malediven hat die Kyocera Corporation, die Toyota Tsusho Corporation und Wakachiku Construction mit der Installation von Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 675 kWp beauftragt. Diese sollen für Schulen und andere öffentliche Einrichtungen des Inselstaats im Indischen Ozean eingesetzt werden. Das Projekt zur Förderung Sauberer Energie in Malé wird aus Mitteln der japanischen Regierung zur Entwicklungshilfe (Official Development Assistance - ODA) finanziert.[1] Ziel ist es, den Einsatz von Solarenergie als alternative und erneuerbare Energiequelle zu fördern und Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen.

Mit einer durchschnittlichen Lage von ca. 1,5 m über dem Meeresspiegel sind die Malediven eines der Länder, das durch den Anstieg des Meeresspiegels am meisten gefährdet ist. Deshalb übernimmt die Inselrepublik eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz und der Verringerung der globalen CO2-Emissionen. Mithilfe der neuen Solarenergie-Installationen sind die Malediven in der Lage, saubere Energie zu erzeugen und ihren eigenen Ausstoß von Klimaschadstoffen zu reduzieren.

In einer ersten Phase wurden an fünf Standorten Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 395 kWp installiert. Diese erzeugen pro Jahr 465.227 kWh Strom und helfen dabei, jährlich ca. 146 Tonnen CO2 zu vermeiden.[2] Nun sollen im nächsten Schritt weitere 280 kWp an fünf weiteren Standorten installiert werden. Damit wird das Gesamtprojekt zur größten Solarenergie-Installation des Landes werden.

Für das Projekt kommt das 210-Watt-Modul von Kyocera zum Einsatz. Davon sind bereits 1.896 Stück installiert und der Einsatz von weiteren 1.344 ist geplant. Da auf den Inseln häufiger Taifune auftreten, wurden die Rückseiten der Module mit zusätzlichen Stützstreben verstärkt, um dem Winddruck besser standhalten zu können.

Kyocera beliefert im Rahmen des ODA-Projekts der japanischen Regierung bereits seit 1984 Entwicklungsländer mit Solarenergie erzeugenden Systemen. Mit diesen Systemen wird die Stromversorgung ländlicher Gegenden unterstützt, in denen es keine Elektrizität gibt. Sie werden für Wasserpumpen für die Landwirtschaft, medizinische Einrichtungen und Schulen in einer Reihe von Ländern in Asien und Afrika verwendet.\

[1] Die Mittel werden von Japan International Cooperation Agency (JICA) und Japan International Cooperation System (JICS) bereit gestellt.
[2] Basierend auf Berechnungen gemäß Standards der Japan Photovoltaic Energy Association (JPEA).

Für weitere Informationen zu Kyocera:
http://www.kyocerasolar.de/

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