Zu wenig Engagement für Energiewende

Befragung zum grundlegenden Wandel im Energiemarkt
Es wird was für die Energiewende getan. Doch es muss auch kommuniziert werden (Foto: helst1 - mostly off/Flickr.com) (PresseBox) (Leipzig, ) Die Energiewende ist in aller Munde, nur wer tut auch was dafür? 14 Monate nach dem Beschluss der Bundesregierung, aus der Atomenergie auszusteigen und die Versorgung mit erneuerbaren Energien massiv auszubauen, versucht die Bundesregierung einen Neustart und konkretisiert den Fahrplan für die Energiewende. Und die Energieversorger? Wie sehr engagieren sie sich für ein Gelingen der Energiewende? Wie glaubwürdig ist ihr Engagement in den Augen der Bundesbürger? Dazu hat die TNS Infratest Energiemarktforschung im Mai 1.000 Personen in Deutschland telefonisch befragt.

20 Prozent geben Engagement an

Bisher werden die Energieversorger nur wenig engagiert bei der Durchsetzung der Energiewende gesehen. Nur 20 Prozent der Befragten geben an, dass die Energieversorger sehr viel oder viel tun. Hersteller von Technologien für erneuerbare Energien werden dagegen von den Bürgern deutlich aktiver wahrgenommen. Zwei Drittel der Befragten sehen auf der Herstellerseite ein sehr starkes oder starkes Engagement. Auch Technologieunternehmen wie Siemens oder Bosch halten die Befragten für einsatzfreudiger bei der Umsetzung der Energiewende. 25 Prozent sagen, dass diese Unternehmen sehr viel oder viel tun.

Mehr Kommunikation notwendig

„Unsere Studienergebnisse zeigen, dass bei den Bürgern nicht viel vom Engagement der Energieversorger ankommt“, sagt Apostolos Apergis, Senior Director bei der TNS Infratest Energiemarktforschung. „Bei der ohnehin geringen Reputation der Energiebranche müssen die Versorger ihr Engagement deutlich überzeugender kommunizieren.“

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