Document Management mit hoher Relevanz

Der Umgang mit Dokumenten und Schriftstücken beschäftigt deutsche Unternehmen in hohem Maße. Auch wenn das papierlose Büro noch lange nicht erreicht ist, stehen für viele Unternehmen die Erzeugung und Verarbeitung digitaler Dokumente im Fokus.
Welche Bedeutung hat das Thema DMS bzw. ECM im Unternehmen? (PresseBox) (Münster, ) Dies zeigt sich zum einen daran, dass das Thema eine so hohe Relevanz für die Unternehmen hat, wie sie zurzeit sonst nur Business Intelligence aufweist. Zum anderen manifestiert sich dies darin, dass bereits drei Viertel der befragten Unternehmen angeben, das Thema mit einer Lösung zu adressieren. Dieses Ergebnis zeigt sich im Rahmen der RAAD-Studie „DMS & ECM – Themen und Projekte 2012“. In Kooperation mit SAP und Fabasoft sowie weiteren Partnern befragte RAAD Research zu diesem Zweck von September bis November 2011 über 300 IT-Leiter von Unternehmen verschiedener Branchen mit mehr als 500 Mitarbeitern telefonisch zu ihren ECM-Initiativen.

Hierbei zeigte sich, dass über 60 Prozent der Befragten ECM/DMS momentan eine hohe oder sehr hohe Bedeutung im Rahmen der Unternehmensaktivitäten zumessen. Nur jedes zehnte Unternehmen sah das Thema für aktuell weniger wichtig an. Damit ist der Bereich ECM/DMS so gut aufgestellt wie kaum ein anderer in Deutschland. Allein Business Intelligence hat branchenübergreifend noch eine ähnlich hohe Bedeutung für die Unternehmen. Treiber für das Thema ECM/DMS sind häufig noch mehr als gesetzliche Anforderungen die Befürchtung, den Überblick über die eigenen Unternehmensdokumente und das Wissen darüber zu verlieren und der Wunsch, Effizienzgewinne durch die Realisierung eines digitalen Dokumentenworkflows zu realisieren. Die vergleichsweise hohe Bedeutung zeigt auch auf, dass der Markt im Vergleich zu anderen Applikationsthemen ein investitionsfreundliches Umfeld bietet, denn jedes fünfte Unternehmen gab im Rahmen der Befragung an, eine Investition in den Bereich Document Management und Archivierung vornehmen zu wollen. Diese hohe Investitionsquote ist überraschend, zumal bereits drei Viertel der befragten Unternehmen angaben, die Umsetzung von DMS-Initiativen mit einer Standardsoftware zu adressieren. Darunter sind aber nicht immer ausgereifte DMS-Suiten, sondern häufig auch noch Einstiegslösungen für einzelne Anforderungen zu finden. Daher gibt es auch hier noch Konsolidierungs- und Erweiterungsbedarf. Die meisten Planungen kommen aber von Unternehmen, die bisher noch keine Lösung im Einsatz haben. Dies zeigt, dass mittelfristig jedes große Unternehmen eine Lösung für den Umgang mit digitalen Dokumenten im Einsatz haben wird, mit weiterem Ausbaupotenzial.

Autor der Analyse:
Dr. Cristian Wieland
Head of Analytics
Hoppenstedt Firmeninformationen GmbH
Geschäftsbereich RAAD Research

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Kurzinformation zum Autor:
Dr. Cristian Wieland ist Mitglied der Geschäftsführung der Hoppenstedt Firmeninformationen GmbH und Head of Analytics des Geschäftsbereiches RAAD Research. In dieser Funktion verantwortet er den gesamten Bereich der Marktanalyse und Studienerstellung. Seit vielen Jahren beschäftigt sich Dr. Cristian Wieland intensiv mit der Beobachtung der relevanten Marktentwicklungen. Seine Erfahrung als Berater für strategische, taktische und operative Fragen gründet sich auf hunderte von Einzelprojekten mit Soft- und Hardwareherstellern, sowie IT-Dienstleistern jeder Größe.

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