Quantifizierung von Tumorzellen auf Basis der EpCAM-Expression etabliert

Weitere Bestätigung für Methodik des Krebsdiagnostikverfahrens maintrac
Erscheinungsbild lebender, im Blut zirkulierender Tumorzellen (Quelle: SIMFO GmbH) (PresseBox) (Bayreuth / Heidelberg, ) Heidelberger Wissenschaftlern um Prof. Dr. rer. nat. Andreas Trumpp am Deutschen Krebsforschungszentrum ist es erstmals gelungen, zirkulierende Tumorzellen mit Stammzelleigenschaften im Blut von Brustkrebspatientinnen nachzuweisen, die als Auslöser von Knochenmetastasen fungieren können. Zugleich untermauern sie mit ihrem Forschungserfolg das innovative maintrac-Verfahren für eine präzise und zuverlässige Krebsdiagnostik. Denn ebenso wie die maintrac-Methode es seit 7 Jahren tut, haben die Heidelberger Wissenschaftler bei der Zellzählung auf die EpCAM-Expression zurückgegriffen. Die Zellzählung ist notwendig, da die Quantifizierung und Charakterisierung von Tumorzellen viel über deren metastaseninduzierendes Potenzial aussagen. Denn viele Tumorzellen verbleiben oftmals im "Tiefschlaf" und bleiben so durch Therapien meist unbehelligt.

Vitale zirkulierende Tumorzellen kann man mit fluoreszierenden Antikörpern spezifisch markieren und anschließend auf einem entsprechenden Trägermaterial anhand der Laser-Scanning-Cytometrie oder mit Bildanalyse erfassen. Die Anzahl der zirkulierenden Tumorzellen lässt sich nun im Verhältnis zur entnommenen Blutmenge berechnen. Das hierfür bedeutende Epitheliale Cytoadhäsions-Mo­lekül (EpCAM) ist auf mehr als 90 Prozent der Karzinomzellen präsentiert. "Und genau hierin liegt die Grundlage für eine zuverlässige Quantifizierung und Charakterisierung der Tumorzellen und der so genannten EpCAM-Methode, der sich maintrac bedient", erklärt Dr. med. Ulrich Pachmann, Geschäftsführer der SIMFO GmbH im Transfusionsmedizinischen Zentrum Bayreuth (TZB).

Zusätzlich können mit dem maintrac-Verfahren so auf diesen Zellen sowohl Zell­sterben, Zellteilung sowie der subzelluläre molekularbiologische Nanobe­reich verfolgt und ausgewertet werden. "Selbst Zellen mit einer geringen Ep­CAM-Anzahl und einer somit abgeschwäch­ten Signalstärke lassen sich aufgrund der hohen Automatisierung reproduzierbar erfas­sen. Dies ist ein elementarer Bestandteil für die zuverlässige Diagnose, da gerade Zellen mit niedriger EpCAM Expression möglicherweise für die Metastasierung von entscheidender Bedeutung sind", führt Pachmann aus. So lässt sich auch die Epithelial-Mesenchymale Transition (EMT) abbil­den, die vermutlich für die Metastasierung mitverantwortlich ist.

Weitere Informationen unter www.simfo.de sowie www.maintrac.de

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