Fußballstrand auf Usedom – Riesensause statt Rentner-Spektakel

Medienboykott der EM-Party ein journalistisches Trauerspiel
Fußballstrand auf Usedom (PresseBox) (Usedom, ) Jetzt geht es schon fast die ganze Europameisterschaft so: Beinahe täglich werden Berichte der großen Medienhäuser veröffentlicht, nach welchem der Fußballstrand auf Usedom als Rentnerspektakel oder Tourismussendung verunglimpflicht wird. Focus, Bild oder Süddeutsche schlagen dabei ungehemmt auf das ZDF ein und überschütten Kathrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn mit selten dagewesener Häme. Der Leser, der einfach nur eine tolle EM mit einer tollen Atmosphäre genießen möchte, bekommt dabei das Gefühl, dass die einzelnen Medienhäuser sich der Auflage wegen mit Hohn und Spott über die EM-Sendung selber übertrumpfen möchten. Eine okjektive Berichterstattung blieb bis jezt häufig auf der Strecke oder wurde nur in Ansätzen deutlich.

Nun meldete sich Kathrin Müller-Hohenstein zu Wort: Der BILD am Sontag sagte Sie, dass die Kritik lächerlich sei und sie deshalb auch nicht treffe. Sie fügte dem hinzu: "Es gibt Vertreter in den Medien, die Häme und Respektlosigkeit mit sachlicher Auseinandersetzung verwechseln. Frei nach dem Motto: Da haue ich jetzt mal drauf". Auch Oliver Kahn fühlt sich zu Unrecht attackiert: "Wenn Inhalte kritisiert werden, setzen wir uns damit auseinander, aber nicht mit Polemik. Es ist auch bald mal gut", sagte der 43 Jahre alte ZDF-Experte. Für die meisten Fernsehzuschauer war die EM bisher ein tolles Sport-Spektakel, nicht nur wegen der Erfolge der deutschen Mannschaft, sondern gerade auch wegen der perfekt vom ZDF inszenierten Live-Übertragungen. Die heftige Kritik entspricht laut ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz auch keinesfalls den Rückmeldungen, die der Sender von den Zuschauern am Bildschirm erhalten haben.

"Stimmung kaum zu überbieten!"

Aber nicht nur die Fernsehzuschauer geben positives Feedback, sondern auch die Gäste beim Public Viewing auf Usedom sind begeistert von dem EM-Event auf der Ferieninsel. "Die Stimmung bei dem Spiel gegen Dänemark war schon kaum mehr zu überbieten!", so Martin Drobisch, Inhaber der Usedom-Touristikseite www.usedomonline.de und Vermittler von Ferienhäusern und Hotels auf Usedom. "Im weiteren Verlauf des Turniers erwarten wir noch einen deutlichen Anstieg der Besucher. Das ZDF hat bisher eine erstklassige Arbeit geleistet und wir sind stolz darauf unsere Insel bei diesem Turnier der ganzen Bundesrepublik präsentieren zu können.", so Drobisch weiter. Durch die Berichterstattung von Usedom sei laut dem Tourismus-Experten schon jetzt ein nachhaltiger Effekt für die vom Tourismus abhängige Insel zu spüren. Aufgrund der positiven Effekte für die Wirtschaft dieser Region und der eindeutigen Rückmeldungen der Zuschauer beim Public Viewing und vor dem Bildschirmen, kann schon nach der Vorrunde von einem erfolgreichen Event gesprochen werden.

Ausgelassene Stimmung von Anfang an

Jedes Mal, wenn Jogis Truppe wieder gegen einen der Gegner aus der "Todesgruppe" angetreten ist, herrschte schon Stunden vor dem Spiel eine ausgelassene Stimmung rund um das Gelände des Fußballstrandes von Usedom. Feiernde Fans in bunten Deutschland-Kostümen, die es kaum abwarten konnten unsere Elf gegen Europas Top-Teams siegen zu sehen. Viele Fußballfans sind extra wegen des ZDF-Spektakels aus dem ganzen Bundesgebiet angereist um gemeinsam für Deutschland zu singen und um von der Stimmung, die das ZDF seit Beginn der EM verbreitet, in den Bann gezogen zu werden. Bei diesem Fußballfast sind sich alle Beteiligten sicher: Deutschland wird Europameister!

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