Großes Potenzial auf den Onlinemärkten des Nahen Ostens und Nordafrikas

(PresseBox) (Hamburg, ) In seinem "MENA Internet & B2C E-Commerce Report 2012" beleuchtet das Hamburger sekundäre Marktforschungsunternehmen yStats.com die Entwicklung der Onlinemärkte im Nahen Osten und in Nordafrika. Dabei werden Informationen zur MENA Region im Allgemeinen sowie zum Nahen Osten und zu den Staaten des Golfkooperationsrates im Speziellen geliefert. Nach einer Darstellung von Internetnutzung und B2C E-Commerce in 17 Ländern der Region folgen Profile fünf wichtiger Wettbewerber sowie weitere Unternehmensnews.

In der MENA-Region war 2011 Ägypten laut Prognosen das führende Land in Bezug auf die Zahl der Internetnutzer - gefolgt von Marokko und Saudi-Arabien. Die höchste Internetdurchdringung erzielten hingegen Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel. Allgemein trug die Beliebtheit von Group-Buying-Websites entscheidend zum Wachstum der Onlineshoppingbranche bei. So hatte im November 2011 bereits fast die Hälfte der Internetnutzer aus dieser Region online eingekauft, während beinahe zwei Drittel der Internetnutzer Produkte im Internet recherchierten. Online Spiele und virtuelle Währung, gefolgt von Computer Software und Elektronik stellten die beliebtesten Produktkategorien im Internethandel in der MENA Region im November 2011 dar.

Aufschwung in der Onlinebranche des Nahen Ostens

Neben regional differierenden Entwicklungen werden insbesondere die Potenziale auf den Onlinemärkten des Nahen Ostens aufgezeigt. So wuchs 2012 in Saudi-Arabien die Internetdurchdringung und damit auch der B2C E-Commerce. Verbesserte Verbindungen sorgten für ein Wachstum der Zahl der Internetanschlüsse in den VAE und des B2C E-Commerce in Jordanien. Auch in Bahrain stieg der Umsatz im B2C E-Commerce von 2010 auf 2011 um fast fünfzig Prozent und in Kuwait um fast zwei Drittel. In Katar waren Ende 2011 Flugtickets besonders beliebt, im Libanon verbrachte im August 2011 mehr als ein Viertel der Internetnutzer durchschnittlich mehr als sechs Stunden täglich online. In Israel kauften 2011 nach Umfragen weniger als zehn Prozent der Internetnutzer online ein. Der B2C E-Commerce in Oman wurde u. a. durch langsame Internetverbindungen erschwert und im Jemen war das Internet noch Anfang 2012 aufgrund des staatlichen Monopols langsam und teuer. Im Mai 2011 nutzte mehr als ein Viertel der Iraker das Internet, um sich zu informieren.

Onlinehandel in Nordafrika entwickelt sich stetig positiv

Auch in Bezug auf Nordafrika macht der "MENA Eastern Internet & B2C E-Commerce Report 2012" von yStats.com große Potenziale und regionale Unterschiede deutlich. So war Marokko das Land mit der höchsten Internetdurchdringung in Nordafrika und dementsprechend stiegen die Anzahl der Internetanschlüsse sowie der Umsatz im B2C E-Commerce zwischen 2010 und 2011 um fast drei Viertel - entsprechend stieg zudem die Anzahl der Onlineshops und der Kreditkarten. Auch in Ägypten kaufte im Februar 2012 fast ein Viertel der Internetnutzer online ein oder nutzte das Internet, um Rechnungen zu bezahlen. Demgegenüber fand Anfang 2012 beispielsweise in Algerien wenig Onlinehandel statt, da Barzahlungen immer noch dominierten und kaum andere Zahlungsmöglichkeiten existierten. Zudem herrschte Insbesondere in Libyen noch 2011 große Angst vor Betrug beim B2C E-Commerce.

Letztlich sind Internetdurchdringung und Onlinehandel in der MENA Region je nach Land sehr unterschiedlich ausgeprägt, schnellere und bessere Internetverbindungen fördern jedoch die Ausbreitung des Onlinehandels in der Region.

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