ICANN: Kein digitales Bogenschießen

Neue TLDs: Bogenschießen bei ICANN machte den Bewerbern nicht viel Freude (PresseBox) (Koeln, ) Am 21. Juni trat Michael Salazar, Direktor des "New gTLDProgram" zurück. Kurt Pritz, "Senior Vice President for Stakeholder Relations", übernahm zusätzlich zu seiner bisherigen Funktion auch die Aufgaben des zurückgetretenen Direktors. Am 22.Juni kam das "Aus" für das digitale Bogenschießen.

Digitales Bogenschießen- was ist das? ICANN gab an, nur etwa 500 Bewerbungen gleichzeitig bearbeiten zu können. Also mußten vier Körbe gebildet werden. Um die Rangfolge der Bewerber festzulegen, mußte eine intelligente Methode gefunden werden, die nach US-Recht aber kein Glücksspiel sein durfte.

Die Bewerber sollten Zieldatum und Uhrzeit wählen und dann möglichst genau zu diesem Zeitpunkt einen Mausklick machen. Der Bewerber mit den geringsten Abweichungen landet auf der Liste von ICANN ganz oben.

Es stellte sich heraus, daß das digitale Bogenschießen keine technisch zuverlässige Ergebnisse liefert und daß die technisch bedingten Abweichungen zu groß sind.

Beratungs-Firmen hatten den Bewerbern bereits angeboten, das digitale Bogenschießen für Honorar zu übernehmen. Dieses Geschäftsidee steht ebenfalls vor dem "Aus".

Ob eine andere Methode für die Rangfolge gefunden wird oder ob es nur einen Korb geben wird, steht noch nicht fest.

Hans-Peter Oswald

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