IAA Nutzfahreuge: Goodyear stellt "Air Maintenance Technology" vor

IAA Nutzfahreuge: Goodyear stellt (PresseBox) (Hanau/Hannover, ) Goodyear zeigt auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (20. bis 27. September) erstmals die "Air Maintenance Technology" (Technologie zur Aufrechterhaltung des korrekten Reifenluftdrucks), die zu Kraftstoffeinsparungen und reduzierten CO2-Emissionen führen soll. Gleichzeitig hilft sie, die Leistungsfähigkeit des Reifens zu steigern und vermindert die Notwendigkeit, den Luftdruck regelmäßig zu kontrollieren und zu korrigieren. Die Technik wird auf der Messe am Stand B22 in Halle 12 zu sehen sein.

Goodyears "Air Maintenance Technology" (AMT) verhilft den Reifen zu einem dauerhaft korrekten Luftdruck, ohne den Einsatz von externer Elektronik und Luftdruckpumpen. Für die Kunden macht sich AMT gleich mehrfach bezahlt:

Erhöhte Kraftstoffeffizienz: Bei Nutzfahrzeugen ist der korrekte Luftdruck von zentraler Bedeutung. Schätzungen zufolge führt ein Druckverlust von 0,5 bar zu einer um ein Prozent[1] verkürzten Fahrstrecke je Liter. Was nach einer geringen Differenz klingt, summiert sich im Laufe eines Jahres zu Mehrkosten von 735 Euro. Diese Kalkulation basiert auf einem Fahrzeug, das 35 Liter auf 100 Kilometer verbraucht und im Jahr bei einem Kraftstoffpreis von 1,40 Euro[2] 150.000 Kilometer zurücklegt.

Verbesserte Laufleistung: AMT kann bei der Verlängerung der Lebensdauer von Nutzfahrzeugreifen eine wichtige Rolle spielen. Ein Minderdruck von 10 Prozent im Reifen verkürzt die Laufleistung um 9 bis 16 Prozent[3]. Durch die Verwendung von Goodyears "Air Maintenance Technology" kann das volle Laufleistungspotenzial des Reifen ausgenutzt werden.

Optimierte Leistung: Die durch die Bereifung beeinflussten Aufwendungen sind einer der größten Posten bei der Instandhaltung von Lkw. Für fast 50 Prozent aller Ausfälle von Trucks und Trailern sind Reifenprobleme verantwortlich[4]. Auch zur Erhaltung der optimalen Handling-Eigenschaften eines Fahrzeugs ist der korrekte Luftdruck maßgebend. Unterdruck führt dazu, dass die Last weniger gleichmäßig auf die Fahrbahn verteilt wird. Der Reifen heizt sich zudem übermäßig auf, was zu Schäden an der Karkasse führen kann. Deren Unversehrtheit ist jedoch Grundvoraussetzung für die Runderneuerung.

Der Einsatz im Lkw-Bereich stellt für AMT eine ganz besondere Herausforderung dar. Denn die Fahrzeuge sind sehr viel größer, benötigen einen höheren Luftdruck, legen größere Distanzen zurück und haben ein vielfach höheres Gewicht als Pkw. Nutzfahrzeugreifen werden mit deutlich höherem Luftdruck gefahren, üblicherweise mit 7 bis 9 bar im Vergleich zu den ca. 2,5 bar eines durchschnittlichen Pkw-Reifens. Folglich stellen sie eine ganz andere Herausforderung für das Pump-System dar.

Aufgrund der Runderneuerung haben Nutzfahrzeugreifen mehrere Lebenszyklen. Daher wurde das AMT-System für Nutzfahrzeuge so konstruiert, dass es der besonderen Beanspruchung standhält.

"Wir sind überzeugt, dass die Air Maintenance Technology für Nutzfahrzeugreifen nicht nur die Leistung der Reifen steigert, sondern den Fuhrunternehmen und Flottenbetreibern durch die Verbesserung der Laufleistung und die erhöhte Kraftstoffeffizienz auch Kosteneinsparungen bringen wird", betont Goodyear Chief Technical Officer, Jean-Claude Kihn. "Die Fortschritte, die wir im Bereich dieser Technik gemacht haben, sind extrem ermutigend. Wir freuen uns schon darauf, dieses Konzept weiter zu testen."

Entwickelt wurde die Technik im Goodyear Innovation Center in Akron, Ohio (USA). Die Reifen-Prototypen wurden in der Goodyear Produktionsstätte Topeka in Kansas (USA) hergestellt und in harten, ausgiebigen Tests auf ihre Alltagstauglichkeit geprüft. Für das kommende Jahr sind ausgiebige Praxis-Tests durch Fuhrunternehmen geplant.

Gefördert wird die Forschung und Entwicklung am AMT-System vom Büro für Fahrzeugtechnologie des "United States Department of Energy's Office (DOE)".

Das Luxemburgische Amt für Forschung und Entwicklung unterstützt die Forschung der AMT Technologie für Pkw.

[1] Goodyear (2003). Sektion 10: Faktoren, die den Treibstoff-Verbrauch von LKWs beeinflussen. Radial Truck and Tire Retread Service-Handbuch Seiten 64 bis 81.
[2] Kotanides Jr., J. (2012).
[3] Statistik entsprechend 'The High Cost of Low Tire Pressure' (die hohen Kosten durch zu niedrigen Reifendruck) von Mark S. Kuhar
[4] 'American Trucking Association', (2008). Reifendruck, Überwachen und Aufpumpen. 'Heavy Duty Trucking Magazine'.

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Mirko Kraus
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