Mehr Miteinander von Fotografen und Rettungskräften

(PresseBox) (Berlin, ) Der DJV setzt sich für ein besseres Miteinander von Bildjournalisten und Feuerwehr ein. "Zahlreichen Bildjournalisten brennt das Problem des teils mangelnden gegenseitigen Verständnisses auf den Nägeln, deshalb hat der DJV-Fachausschuss Bild eine Aktion entwickelt, die ganz offenkundig satirisch angelegt ist", stellt DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken zur gestrigen Aktion des Deutschen Journalisten-Verbandes auf der photokina klar. "Satire lebt von der Überzeichnung - und die polarisiert. Es geht aber nicht darum, Feuerwehrleute pauschal zu kritisieren", so Michael Konken. Er reagiert damit auf die kontroverse Diskussion, die vor allem in der Netzgemeinde entstanden ist.

"Den vorhandenen Missstand klar zu benennen ist wichtig, die gelebten positiven Beispiele daneben zu stellen, ist genauso richtig", betont Konken. In Hamburg und vielen anderen Orten funktioniere das Miteinander von Feuerwehren und Journalisten sehr gut und könne anderen Regionen in Deutschland zum Vorbild dienen. "Das darf aber kein Grund sein, die Kritik nicht zu üben, wo eine Konkurrenz durch Rettungskräfte entstanden ist."

Der DJV appelliert an die Rettungskräfte, sich nicht, auch nicht indirekt, durch die Sparorgien der Verlage ausnutzen zu lassen. Der DJV bleibt zum offenen Dialog bereit und hofft beim Zustandekommen von Gesprächen auf einen konstruktiven Austausch.

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Eva Werner
Deutscher Journalisten-Verband
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