Hessischer Vize-Ministerpräsident informiert sich bei Umicore zum Thema Nachhaltigkeit

v.l.n.r.: Umicore-Vorstand Dr. Jörg Beuers, Landtagsabgeordneter Alexander Noll (FDP), Bundestagskandidatin Anke Pfeil (FDP), Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold, Wirtschaftsförderin Erika Schulte, stellv. Ministerpräsident und Justizminister Jörg-Uwe Hahn und Umicore-Bereichsleiter Dr. Matthias Grehl (PresseBox) (Hanau, ) Jörg-Uwe Hahn, Hessischer Minister der Justiz, für Integration und Europa und stellvertretender Ministerpräsident, besuchte Umicore am Standort Hanau-Wolfgang. Bei dem Materialtechnologiespezialisten dreht sich alles um nachhaltige Wertschöpfung.

Am Hessischen Tag der Nachhaltigkeit, der am Mittwoch zum zweiten Mal ausgerufen wurde, informierte sich der stellvertretende Hessische Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn bei Umicore in Hanau über das nachhaltige Geschäftsmodell der Materialtechnologie-Gruppe. Begleitet wurde der Minister dabei vom Hanauer Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold und der Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Hanau, Erika Schulte.

Thema des Besuchs war Umicores nachhaltige Wertschöpfung im Bereich Edelmetalle und der geschlossene Materialkreislauf, den das Unternehmen durch die Verarbeitung und anschließende Verwertung wertvoller Sekundärrohstoffe abbildet. Empfangen wurde der Minister von Dr. Jörg Beuers, Vorstand der Umicore AG & Co. KG und Geschäftsbereichsleiter Technical Materials, sowie Dr. Matthias Grehl, Geschäftsbereichsleiter Precious Metals Chemistry, die die Besucher im Rahmen einer Betriebsbesichtigung durch ihre Bereiche führten.

Während des Rundgangs würdigte der stellvertretende Ministerpräsident Hahn den High-tech- Konzern Umicore, der an fast 80 Standorten rund um den Globus seinen Kunden umweltschonende, nachhaltige Produkte biete.

Umicore-Vorstand Beuers erklärte: "Nachhaltigkeit betrifft Umwelt, Wirtschaft, Politik und jeden Einzelnen von uns gleichermaßen. Natürlich leisten wir als Unternehmen unseren Beitrag dazu und freuen uns, dem stellvertretenden Ministerpräsidenten heute einen Teil davon zu zeigen. Saubere Technologien, wie zum Beispiel Autoabgaskatalysatoren, Werkstoffe für wiederaufladbare Batterien, Solar- und Brennstoffzellen genießen bei uns einen hohen Stellenwert und ein Großteil unserer Produkte stammt aus diesem Bereich. Unser Geschäftsmodell ist also zweifach auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Das bedeutet: Wir produzieren nicht nur edelmetallhaltige Produkte mit einem nachhaltigen Nutzen, sondern können am Ende ihres Produktlebenszyklus in unserer Edelmetallscheiderei in Hoboken, Belgien auch die darin enthaltenen Edel- und Sondermetalle wieder recyceln und die wertvollen Rohstoffe in den Produktkreislauf zurückführen."

Am Beispiel eines Alltagsgegenstands wie dem Mobiltelefon lässt sich dieser geschlossene Materialkreislauf gut erklären: Umicore produziert unterschiedliche edelmetallhaltige Werkstoffe - wie z.B. Batteriematerialien oder Materialien für die Dünnschichttechnologie - die im Mobiltelefon verarbeitet werden, welches wiederum am Ende seines Produktlebenszyklus von dem Unternehmen recycelt werden kann. Dieses so genannte Urban Mining, also die Wiedergewinnung von Rohstoffen aus Schrott, schont die Umwelt. Denn schon heute kann die Materialtechnologie-Gruppe aus 200 Alt-Handys mehr Gold recyceln, als man aus einer Tonne Erz gewinnt.

Im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens lobte Minister Hahn zum Abschluss des Besuchs auch besonders Umicores Kooperation mit den Experten der Fraunhofer-Gesellschaft, denen das Unternehmen Räumlichkeiten am Standort Hanau-Wolfgang zur Verfügung gestellt hat: "Hier unterstützen sich Wirtschaft und Forschung gegenseitig. Unter dem Mantel der Fraunhofer- Gesellschaft suchen Spitzenforscher nach Ersatz für kritische Rohstoffe. Es geht um Rohstoffe wie seltene Erdmetalle, die nur an wenigen Stellen der Erde verfügbar sind. Sie sind aufgrund der hohen Nachfrage meist sehr teuer. Sie werden von den Förderländern (etwa China) durch Ausfuhrbeschränkungen knapp gehalten. Oder sie werden unter Inkaufnahme massiver Schäden für die Umwelt abgebaut. Dies gilt es durch gemeinsame Anstrengungen von Forschung, Wirtschaft und Politik zu ändern."

Stadtrat Piesold fügte hinzu: "Umicore ist mit über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Hanau-Wolfgang ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbilder für die Region. Und wir freuen uns natürlich, hier am Standort ein so auf Nachhaltigkeit und Zukunft ausgerichtetes Unternehmen zu haben - Werte, auf die auch die Stadt Hanau baut."

Kontakt

Umicore AG & Co. KG
Rodenbacher Chaussee 4
D-63457 Hanau
Katharina Brodt
Umicore AG & Co.KG
Referentin Communications & Multimedia
Werner Appel
Umicore AG & Co. KG
Pressesprecher

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