Kosten reduzieren durch Energieeffizienz in der Kunststoffverarbeitung

Stromkosten senken - Produktionsqualität steigern: Geht das?
Kosten reduzieren durch Energieeffizienz in der Kunststoffverarbeitung (PresseBox) (Würzburg, ) Richtig ist: Der Strom kommt auch in Zukunft aus der Steckdose. Richtig ist aber auch, dass er künftig auf andere Weise produziert und transportiert wird. Richtig ist letztlich, dass er durch neue Energieformen nicht billiger wird - ganz im Gegenteil! Der anvisierte Vorteil für die Umwelt darf aber nicht zum Nachteil für die deutsche Wirtschaft werden (so Bundeskanzlerin Merkel in "Deutschland aktuell" 2/2011), zumal die Strompreise in unserem Land schon heute einen Spitzenplatz in Europa einnehmen.

Es kommt also darauf an, den für die Produktion benötigten Energiebedarf effizient einzusetzen, zu sparen, wo es technisch und ohne Qualitätseinbußen möglich ist. Die Herstellung von Kunststoffen und deren Produkte ist ressourcenschonend und im Vergleich mit anderen Werkstoffen durch niedrigere Temperaturen gekennzeichnet. Wenn dann noch moderne Maschinen und Verfahren eingesetzt werden kann der Energieverbrauch weiter und z. T. erheblich gedrosselt werden.

Wie das heute schon möglich ist, darüber informiert eine Fachtagung des Kunststoff-Zentrums SKZ am 5. bis 6. Dezember 2012 in Würzburg. Unter der Leitung von Dipl.-Ing. Andreas Gehring berichten Experten über verfügbare Entwicklungen auf den Gebieten Spritzgießtechnik, Extrusion, Materialtrocknung, Temperiertechnik, Rückkühlung, Drucklufttechnik und im Energiemonitoring. Entwicklungen, die den Slogan "Mit weniger (Energie) mehr (Produktionsqualität) erreichen" glaubwürdig darstellen. Für alle, die in Unternehmen Verantwortung tragen, sollte diese Veranstaltung ein "Muss" sein, geht es schließlich darum, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu verbessern. Zur Teilnahme sind daher Fachleute und Anwender der verarbeitenden Kunststoff-Industrie eingeladen.

Die Energiewende ist beschlossene Sache. Grundpfeiler sind die Nutzung regenerativer Energiequellen, Energieeinsparungen und Energieeffizienz. Bis 2022 soll der vollständige Ausstieg aus der Atomenergie erreicht sein. Noch ist also Zeit für die kunststoffverarbeitenden Werke, sich auf die zu erwartenden Preissteigerungen für Strom einzustellen - durch Maßnahmen, die in der Fachtagung aufgezeigt werden und die in Diskussionen und Gesprächen mit den Referenten weitere Vertiefung erfahren können. "Energiemanagement" lautet das Zauberwort, vor allem für energieintensive Unternehmen.

Wissen eröffnet Perspektiven

Das SKZ steht seit über 50 Jahren für kompetente Aus- und Weiterbildung. Die Auswahl der Themen ist speziell für Unternehmen im Umgang mit allen Formen des Kunststoffes abgestimmt. 600 Veranstaltungen mit über 10.000 Teilnehmern jährlich sowie 1.500 Referenten machen das SKZ zum Marktführer für Wissenstransfer im Bereich Kunststoff in Deutschland und Europa.

Tagungsdaten

Thema: Kosten reduzieren durch Energieeffizienz in der Kunststoffverarbeitung
Schwerpunkte: Extrusion und Energiemanagement | Spritzguss und Peripherie
Zeit: 5. bis 6. Dezember 2012
Ort: Tagungszentrum Festung Marienberg, Oberer Burgweg, 97082 Würzburg
Leitung: Dipl.-Ing. Andreas Gehring, SKZ, Würzburg
Veranstalter: SKZ - ConSem GmbH, Würzburg
Organisation: Dipl.-Ing. Norbert Schlör, SKZ, Tel. 0931/4104-136
Information/Anmeldung: Alexander Hefner, SKZ, Tel. 0931/4104-164

Weitere Einzelheiten zur Fachtagung finden Sie auch im Internet: http://www.skz.de/753

Kontakt

SKZ - KFE gGmbH
Frankfurter Str. 15 - 17
D-97082 Würzburg

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