Ehrung für 90 Siegerinnen und Sieger des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks auf Kammerebene

(PresseBox) (München, ) "Für das Handwerk ist es besonders wichtig, ausreichend leistungsstarke und leistungsbereite junge Menschen für eine Ausbildung in unserem Wirtschaftsbereich zu gewinnen. Genauso wichtig ist es aber auch, diese Fachkräfte anschließend im Handwerk zu halten. Ihr Verbleib in den Betrieben ist der Schlüssel für unsere erfolgreiche Zukunft", erklärte Kammerpräsident Heinrich Traublinger, MdL a. D., bei der Feier für 90 junge Männer und Frauen, die im Bezirk der Handwerkskammer in ihrem Beruf die beste Gesellen- bzw. Abschlussprüfung abgelegt hatten. So viele Siegerinnen und Sieger gab es im Kammerbezirk noch nie. Traublinger empfahl den Erwerb des Meistertitels als nächste Stufe und wies die Gesellinnen und Gesellen auf die Begabtenförderung in der beruflichen Bildung hin: "Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie z.B. für Ihren Meisterkurs bis zu 6.000 Euro als Unterstützung beantragen."

Der Kammerpräsident zeigte sich erfreut über die steigende Schülerzahl an den bayerischen Mittelschulen: "In diesem Schuljahr gibt es etwa 4.000 Schülerinnen und Schüler mehr als erwartet. Dies bedeutet, dass die Mittelschule in Bayern etabliert ist und - allen Unkenrufen zum Trotz - von Eltern und Kindern als attraktive Schulart angenommen wird." Zudem werde die Versorgung der Handwerksbetriebe mit motivierten und durch das berufsorientierende Profil ideal auf die Ausbildung vorbereiteten jungen Menschen gesichert. Auch der weitere Karriereweg im Handwerk gewinnt durch den direkten und uneingeschränkten Hochschulzugang für Meisterinnen und Meister immer mehr an Attraktivität. "Die berufliche Bildung ist mittlerweile die bessere Alternative zum Abitur", betonte Traublinger. Gemeinsam mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften München hat die Handwerkskammer einen berufsbegleitenden Studiengang entwickelt, der mit dem Bachelor "Unternehmensführung" abschließt. Interessenten mit dem Meisterbrief und bzw. oder dem Betriebswirt (HWK) können das Studium um bis zu sechs Semester verkürzen.

Für die Landeshauptstadt München gratulierte Stadtrat Alexander Reissl. Im Rahmen der Veranstaltung ehrte die Handwerkskammer außerdem zehn verdiente Ausbilder. Diese erhielten von Christoph Hillenbrand, Regierungspräsident von Oberbayern, eine Urkunde des Bayerischen Wirtschaftsministers.

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