Einladung zum „KOREA –EU FTA Seminar“

(PresseBox) (Frankfurt, ) Mit dem Inkrafttreten des Freihandelsabkommens (FHA) zwischen der EU und Korea am 1.Juli 2011 wurde eine neue Ära in den Handelsbeziehungen zwischen den beiden Vertragsparteien eingeleitet und gleichzeitig ein Prozess abgeschlossen, der fünf Jahre zuvor mit der Mitteilung der Kommission „Ein wettbewerbsfähiges Europa in einer globalen Welt“ begonnen hatte, in der die EU zu einem stärkeren Engagement in Asien aufgefordert wurde. Das FHA Korea-EU ist das ehrgeizigste Handelsabkommen, das die EU jemals ausgehandelt hat; es ist auch das erste Handelsabkommen der EU mit einem asiatischen Land. Die Einzigartigkeit des Abkommens zeigt sich sowohl in seinem Geltungsbereich als auch darin, wie rasch der Abbau der Handelshemmnisse erfolgen soll. Am Ende der Übergangszeiträume werden beinahe alle Einfuhrzölle zwischen den beiden Volkswirtschaften abgebaut sein.

Exporteure und Importeure aller gewerblichen Waren und nahezu aller landwirtschaftlichen Erzeugnisse werden Handel treiben können, ohne Zölle entrichten zu müssen. Darüber hinaus wird mit dem FHA insofern Neuland betreten, als der Abbau wichtiger nichttarifärer Handelshemmnisse in Angriff genommen wird, schwerpunktmäßig in der Automobil-, der Arzneimittel-, der Medizinprodukte- und der Unterhaltungselektronikindustrie. Außerdem werden mit dem Abkommen neue Marktzugangsmöglichkeiten bei den Dienstleistungen und Investitionen geschaffen und wichtige Fortschritte in Bereichen wie Rechte des geistigen Eigentums, öffentliches Beschaffungswesen und Wettbewerbspolitik erzielt.

Die deutschen Unternehmen sind insgesamt zufrieden mit der Umsetzung des Freihandelsabkommens. Grundsätzlich wird die Bestimmung des Ursprungs in der Praxis einfacher als bei anderen Abkommen gehandhabt. Viele Unternehmen haben aber nach wie vor großen Informationsbedarf über die Voraussetzungen, um in den Genuss der neuen Zollpräferenzen zu kommen.

In Zusammenarbeit mit der Koreanischen Außenhandels- und Investitionsförderungsagentur (KOTRA) organisiert der DAW eine

Korea-Veranstaltung
am 16. Oktober 2012 im 10. Stockwerk des Frankfurter MesseTurms

im Namen des koreanischen Finanzministeriums (MOSF), der die bisherigen Erfolge aufzeichnet und Problemlösungsvorschläge für deutsche Unternehmen aufweist. Als Sprecher für die Veranstaltung wurden unter anderem Yongman CHO,“Director General for FTA Implementation” des koreanischen Finanzministeriums sowie Koreanische Experten vom Finanzministerium und Zollamt gewonnen. Diese Veranstaltung dient dazu, um Führungskräften in europäischen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, einen tiefen Einblick ins Freihandelsabkommen zwischen Korea und der EU zu ermöglichen. Anmeldungen und nähere Informationen können hier abgerufen werden: http://daw-ev.de/...

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Sebastian Naumann
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