Hightech-Exporte legen im ersten Halbjahr um 4,4 Prozent zu

(PresseBox) (Berlin, ) .
- Unterhaltungselektronik und Kommunikationstechnik begehrt
- Frankreich bleibt wichtigstes Abnehmerland
- Importe steigen um 7,7 Prozent

Der Exportmotor in der deutschen Hightech-Branche läuft weiter rund. Im ersten Halbjahr 2012 verkauften deutsche Unternehmen Produkte der Informations- und Kommunikationstechnik sowie der Unterhaltungselektronik im Wert von 14,5 Milliarden Euro ins Ausland. Das ist eine Steigerung um 4,4 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, wie der Hightech-Verband BITKOM mitteilte. "Hightech made in Germany waren im ersten Halbjahr weltweit begehrt", sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. "Angesichts von Euro-Krise und weltweiter Wachstumsabschwächung ist das ein sehr gutes Ergebnis." Der Zuwachs geht vor allem auf steigende Exporte von Kommunikationstechnik wie Telefonanlagen, Handys und Netzwerktechnik zurück, die um 8,3 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro zulegen konnten. Bei der Unterhaltungselektronik fällt die prozentuale Steigerung mit 9,7 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro sogar noch etwas höher aus. Die Ausfuhren von IT-Hardware wie Computer, Drucker oder Zubehör blieben mit 6,6 Milliarden Euro praktisch unverändert (minus 0,3 Prozent). Im ersten Halbjahr liefen die Geschäfte für die Hightech-Exporteure vor allem im Juni gut. In diesem Monat legten die Ausfuhren verglichen mit dem Juni 2011 um 11,9 Prozent zu.

Hauptabnehmerländer deutscher Hightech-Produkte waren unverändert Frankreich (1,29 Milliarden Euro), Großbritannien (1,18 Milliarden Euro) und die Niederlande (1,1 Milliarden Euro). Auf Platz vier folgt Italien, wohin Waren im Wert von 1,08 Milliarden Euro geliefert wurden- ein Anstieg um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Importe von Hightech-Produkten legten im gleichen Zeitraum um 7,7 Prozent auf 22,4 Milliarden Euro zu. Bei der Unterhaltungselektronik fiel das Importplus mit 18,1 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro besonders groß aus. Mit Abstand bedeutendstes Lieferland bleibt China. Von dort kamen Waren im Wert von 9,27 Milliarden Euro.

Zur Datenquelle: Grundlage der Angaben sind Berechnungen des BITKOM auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes.

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